Kollektive

Bei der Berufsinfobörse in Neckartenzlingen gibt es Infos zu mehr als 100 Berufen

Jugendliche, die sich beruflich orientieren wollen, sind am Dienstag, 24. März, von 14 bis 17 Uhr im Schulzentrum Neckartenzlingen herzlich willkommen – gerne mit ihren Eltern.

Die Berufsinfobörse ist eine ideale Gelegenheit, sich über Berufe, Ausbildungsplätze und weiterführende Schulen zu informieren. Foto: privat
Am 24. März sind weiterführende Schulen, Betriebe verschiedenster Branchen sowie Organisationen und Einrichtungen aus der Umgebung im Schulzentrum Neckartenzlingen. Foto: privat
Die Organisation liegt zwar in den Händen der Realschule, aber das gesamte Gelände des Schulzentrums wird an diesem Tag zum Ausstellungsareal. Foto: privat
Die Schülerinnen und Schüler präsentieren sich den Ausstellenden gut vorbereitet. Foto: NTZ-Archiv
An dem einen oder anderen Stand kann an diesem Tag auch selbst Hand angelegt werden. Foto: NTZ-Archiv

NECKARTENZLINGEN. Immer im Frühling lädt die Realschule Neckartenzlingen zur Berufsinformationsbörse ein – und das zum 23. Mal. In diesem Jahr ist es in der Woche vor den Osterferien so weit: Am Dienstag, 24. März, sind junge Menschen, die in den nächsten ein, zwei Jahren mit der Schule fertig sind, herzlich im Schulzentrum Neckartenzlingen willkommen.

Wenn eine Veranstaltung mehr als zwei Jahrzehnte besteht, ist es kein Wunder, dass nicht nur die Schulabgänger in spe und ihre Eltern wissen, was sie an der Berufsinformationsbörse haben, sondern auch die Aussteller. Ob weiterführende Schulen aus der Umgebung, Unternehmen aus vielen verschiedenen Branchen oder Organisationen aus nah und etwas ferner – sie alle stehen an diesem Nachmittag drei Stunden lang nicht nur als Ansprechpartner zur Verfügung, sondern sie haben Tipps, berufliche Ideen und vielleicht ja auch den einen oder anderen Ausbildungsplatz in petto.

Mehr als 60 Ausstellende

Zwischen 14 und 17 Uhr haben die Schülerinnen und Schüler – gerne auch aus den umliegenden Städten und Gemeinden – Zeit und Gelegenheit, bei den mehr als 60 Ausstellenden vorbeizuschauen. „Alles in allem können an diesem Tag rund 100 Berufe und berufliche Möglichkeiten in Augenschein genommen werden“, weiß Michael Henkel, der zusammen mit Alexandra Rein, Maurice Paul und Lucas Grund das BORS-Team bildet. Die vier kümmern sich in der Realschule Neckartenzlingen um die Berufsorientierung und damit eben auch um die Organisation der Berufsinformationsbörse.

Eltern dürfen gerne mitkommen

Übrigens: Auch Eltern sind herzlich willkommen! „Wir haben festgestellt, dass es effektiver ist, wenn Eltern ihre Kinder beim Besuch unserer Berufsinformationsbörse begleiten“, sagt Maurice Paul.

Und noch etwas liegt dem BORS-Team am Herzen: „Wir können zwar auf einen bewährten Stamm an Unternehmen zählen, aber neue Messeteilnehmer sind immer herzlich willkommen.“ Platz dafür gibt es genug, denn die aktuell mehr als fünf Dutzend Aussteller verteilen sich auf dem gesamten Campus – in der Werkrealschule und der Mensa ebenso wie im Gymnasium, in der Realschule oder auch auf dem Außengelände.

Schulische Angebote und berufliche Möglichkeiten

Die kleinen und großen Betriebe aus den unterschiedlichsten Branchen sowie die Organisationen und Einrichtungen präsentieren vielfältige Chancen zum Weitermachen nach dem Schulabschluss – und zwar sowohl schulische Angebote als auch berufliche Ausbildungsmöglichkeiten.

„Beides ist wichtig“, betont das BORS-Team. Denn ein Drittel der Realschülerinnen und -schüler plant, eine Ausbildung zu machen, ein Drittel möchte aufs berufliche Gymnasium und ein Drittel aufs Berufskolleg. „Darum stellen bei uns nicht nur Unternehmen aus, sondern es sind auch einige berufliche Schulen vor Ort“, sagt Alexandra Rein.

Gemeinsames Aufbauen ist hilfreich

Die Berufsinformationsbörse beginnt für die Neckartenzlinger Realschülerinnen und Realschüler schon am Vormittag. „Sie helfen bereits beim Aufbau“, erklärt Lucas Grund. „Dadurch kommen sie ganz ungezwungen mit dem einen oder anderen Aussteller ins Gespräch.“ Denn einfach an einen Stand zu gehen und die anstehenden Fragen loszuwerden, fällt manchen nicht leicht. So gibt es aber diese einfache Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Zudem bietet das gemeinsame Anpacken natürlich auch für die Betriebe eine gute Möglichkeit, die jungen Menschen zu erleben: Sie merken ganz beiläufig, wie der Schüler auftritt, ob die Schülerin anpacken kann und vielleicht auch, wie er oder sie ins Team passt. „Diese niederschwellige Kontaktaufnahme ist ein immenser Vorteil, den unsere Schülerinnen und Schüler an diesem Tag haben“, sind sich die vier aus dem BORS-Team sicher.

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