Geld sparen und anlegen

Volksbank Mittlerer Neckar zeigt, wie Vermögensaufbau für die nächste Generation funktioniert.

Von Steuervorteilen bis Finanzbildung: Ein Kinderdepot ist mehr als ein Finanzpolster.

Ein Kinderdepot kann mehr als nur Geld ansparen: Steuerliche Vorteile, flexible Anlagemöglichkeiten und frühe Einblicke in Finanzthemen machen es zu einer wichtigen Grundlage für den Vermögensaufbau der nächsten Generation.

Welcher Name fürs Depot?

Schnell stellt sich bei einem möglichen Abschluss eines Wertpapierdepots für den Nachwuchs die Frage, auf welchen Namen das Konto oder Depot laufen soll. Wird es auf den Namen des Kindes eröffnet, etwa als speziell eingerichtetes JuniorDepot von Union Investment, gehört das Geld rechtlich dem Kind.

Sobald es 18 Jahre alt wird, erhält es automatisch den vollen Zugriff auf das Konto oder Depot. Darüber sollten sich Eltern stets im Klaren sein.

Wer lieber möchte, dass sein Kind später bewusst und kontrolliert an das Vermögen herangeführt wird, sollte dies frühzeitig planen oder alternativ das Depot zunächst auf den eigenen Namen führen und später übertragen.

Wird das Depot auf den Namen des Kindes eröffnet, hat das allerdings steuerliche Vorteile. Denn: Auch Kinder haben einen eigenen Sparerpauschbetrag von 1000 Euro im Jahr. Das heißt: Bis zu dieser Grenze bleiben Kapitalerträge wie Zinsen oder Gewinne aus Fonds steuerfrei. Dafür müssen die Eltern lediglich einen Freistellungsauftrag auf den Namen des Kindes einrichten. Für viele Familien ist das ein großer Vorteil. Über die Jahre können so oft mehrere Tausend Euro steuerfrei angespart werden.

Für höhere Erträge empfiehlt sich eine Nichtveranlagungsbescheinigung (NV) beim Finanzamt. Diese erweitert den steuerfreien Rahmen auf bis zu 13.132 Euro pro Jahr (Stand: 2025), sofern das Kind keine anderen Einkünfte hat. Die NV-Bescheinigung gilt drei Jahre lang. Sie wird direkt bei der depotführenden Bank eingereicht. Der Vermögensaufbau bleibt damit maximal steuerschonend. Das für das Kind angesparte Kapital kann ungeschmälert wachsen.

Depot auf den Namen der Eltern

Auch wenn das Geld für das Kind gedacht ist, kann das Depot auf den Namen der Eltern geführt werden. Dabei behalten die Eltern die Kontrolle. Sie entscheiden, wie das Geld angelegt wird und wann das Kind es bekommt. Die Kapitalerträge würden dabei allerdings mit dem Steuersatz der Eltern versteuert.

Wird das Geld später als Schenkung an das Kind übertragen, spielen die Steuern meist keine große Rolle, weil der Freibetrag sehr hoch ist: Eltern dürfen ihren Kindern bis zu 400.000 Euro innerhalb von zehn Jahren steuerfrei schenken.

Auch wichtig: Kapitalerträge eines Kindes haben keinen Einfluss auf das Kindergeld. Erst beim BAföG kann das eigene Vermögen des Kindes eine Rolle spielen, aber auch hier gelten Freibeträge. Normale Kindersparpläne liegen meist darunter.

Wertvolle Lerneffekte – früh starten lohnt sich

Ein Kinderdepot bietet aber noch einen weiteren Vorteil: Es kann helfen, die finanzielle Bildung der nächsten Generation zu fördern. Der Nachwuchs hat einen unmittelbaren Bezug zum eigenen Depot und kann so die Funktion der Kapitalmärkte kennenlernen. Beim gemeinsamen Verfolgen der Depotentwicklung können generationsübergreifend wertvolle Lerneffekte in puncto Geld und Wirtschaft entstehen – Wissen, das ein Leben lang nützlich sein kann.

Mit einem breit gestreuten Portfolio können Eltern ihren Kindern mehr für den Lebensweg mitgeben als ein Finanzpolster für alle Fälle. Der Einstieg gelingt bei Union Investment bereits mit einem Sparbeitrag ab 25 Euro pro Monat.

Quelle: Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken

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