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Ein Neuffener Bildhauer zu Gast in Italien: Die Perfektion des Unperfekten

Der Steinbildhauer-Geselle Paul Stöbe arbeitete drei Monate lang in der Etrusker-Stadt Volterra in der Toskana. Zwischen jahrhundertealten Werken fand er besonders eines: eine neue Gelassenheit gegenüber dem Unfertigen.

Paul Stöbe in den Straßen Volterras. Foto: Privat
16 Gesellen unterschiedlicher Gewerke waren mit Erasmus+ im italienischen Volterra. Unter ihnen auch der Neuffener Paul Stöbe (hinterste Reihe, Zweiter von rechts). Foto: HWK Region Stuttgart
Stöbe bei der Arbeit an den Straßensteinen. Foto: Privat
In einer Alabasterwerkstatt wurde von den Gesellen ein Fenster getauscht und neu verputzt. Foto: Privat
Dass hier nicht alles perfekt wird, ist Teil der Erfahrung. Foto: Volterra

NEUFFEN. „Das ist meine Babyarschträne“, sagt Paul Stöbe und deutet auf den Ofen im Wohnzimmer. Zwischen einigen anderen Kunstwerken prangt dort eine Specksteinfigur. Je nach Blickwinkel erinnert sie entweder an eine lang gezogene Träne. Oder eben an ein Gesäß. Das Werk ist eine der vielen Jugendkreationen des Nachwuchs-Bildhauers Stöbe. Wohin man blickt, im Garten und Wohnzimmer des

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