Eröffnung Beurener Genussmarkt

Beurener Genussmarkt: Die regionale Schatzkammer für Genießer

Aus Liebe zur Region: Die Regionalvermarktung Beuren eG eröffnet den Beurener Genussmarkt und lädt zum Fest am Sonntag, 12. April, von 11 bis 17 Uhr, ein.

Obst und Gemüse, Wurst, Käse, Eier, Nudelvariationen, frische Backwaren, Honig, Senf, Öl, Nüsse, Süßes und Salziges zum Naschen, alkoholische und nichtalkoholische Getränke, Deko- und Geschenk-Artikel sowie Souvenirs: Der neue Beurener Genussmarkt ist eine wahre Schatzkammer, gefüllt mit lokalen, direkt erzeugten Produkten.

Bei allen Erzeugnissen spürt man die Liebe zur Region. Der Verbraucher findet hier keine anonyme Massenware, sondern herkunftsbezogene, authentische und qualitätvolle Produkte, versehen mit einer unverwechselbaren, charakteristischen Note: dem Geschmack von hier. Der Fantasie der Direkterzeuger, die sich mit Begeisterung und Überzeugung einbringen, sind keine Grenzen gesetzt, um mit ihren Produkten Freude zu verbreiten. Und so zeigt sich im neuen Selbstbedienungsmarkt zwischen Thermalbad und Wohnmobilstellplatz eine überraschende, alle Generationen und Geschmäcker ansprechende Produktvielfalt – auch an gekühlten und tiefgekühlten Waren.

„Mit dem Beurener Genussmarkt möchten wir etwas bieten, was es sonst nirgends gibt“, erklärt Martin Schnerring, Erster Vorsitzender der Regionalvermarktung Beuren eG. Zusammen mit seiner Familie bewirtschaftet er den Haldenhof in Beuren-Balzholz. Und Beurens Bürgermeister Daniel Gluiber stellt klar: „Der SB-Markt möchte keine Konkurrenz zu den innerörtlichen Geschäften sein. Aber er konzentriert ein vielfältiges Hofladen-Angebot an einem Ort, man kann also spritsparend und klimaschonend einkaufen, die Bushaltestelle ist direkt gegenüber.“

Landschaft durch Genießen erlebbar machen

Verbindung zu schaffen ist ein roter Faden, der sich durch die Konzeption zieht. „Wenn ein Tourist im Genussmarkt einkauft und unsere Produkte probiert, sieht er vielleicht die Landschaft, den Weinberg oder das Feld mit anderen Augen. Wir möchten Landschaft durch Genießen erlebbar machen“, sind sich Schnerring und Gluiber einig.
Verbindung ist auch das tragende Element, auf dem der Genussmarkt fußt. „Uns erschien eine Genossenschaft als die ideale Gesellschaftsform, um dieses Projekt zu realisieren“, erläutert Martin Schnerring. Das sind die Genossenschaftsmitglieder: Andi’s nettes Hoflädle – Familie Buck, Beurener Fels Brauerei, Edelbrennerei Huber, Feines aus Beuren – Norbert Hartlieb, Haldenhof – Familie Schnerring, Klaß Brennerei-Schäferei, Landwirtschaft & Landwirtschaftspflege Rometsch, Obstbau Tobias Schmid, Weingärtnergenossenschaft Hohenneuffen-Teck sowie die Gemeinde Beuren.

Für Bürgermeister Gluiber ist es wichtig, mit diesem Engagement die örtliche Landwirtschaft zu unterstützen. „Es geht darum, zu zeigen, was Landwirtschaft leistet, auch bezüglich der Pflege der Kulturlandschaft, einschließlich Streuobstwiesen, Weinbau und Wälder, und damit für die Allgemeinheit.“ Und weiter: „Mir persönlich ist es wichtig, mit dem Beurener Genussmarkt einen Mehrwert zu schaffen.“

Gefördertes genossenschaftliches Projekt

Entstanden aus der ursprünglichen Idee, mit Eröffnung des Wohnmobilstellplatzes ein weiteres touristisches Angebot zu schaffen, ging dem jetzigen Modell des Genussmarktes und der Genossenschaft ein Entwicklungsprozess voraus, der sehr konstruktiv und zielgerichtet war, betonen Schnerring und Gluiber. Am 29. November 2023 fand die Gründungsversammlung statt und am 11. November 2024 wurde die Regionalvermarktung Beuren eG offiziell eingetragen. Am 27. Mai 2025 wurde die Baugenehmigung für das Gebäude in Modulbauweise erteilt und seit letztem Dezember läuft der Beurener Genussmarkt im Testbetrieb. Froh ist man darüber, dass sich die Kosten für den Bau im Planungsrahmen bewegen. Gefördert wird das Projekt Beurener Genussmarkt durch LEADER Mittlere Alb e.V. und das Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, konfinanziert von der Europäischen Union.

Schnell zeigte sich, dass besonders das Wochenende und die Abendstunden, vor allem nach dem Thermalbad-Besuch, Spitzenzeiten im neuen Markt sind. „Wir haben durchweg positive Resonanz erhalten“, freut sich Martin Schnerring. Auch das Interesse bei Lieferanten war groß, und so sind es derzeit circa 30 Direkterzeuger, die – neben den Genossenschaftsmitgliedern – den Markt beliefern. Auch jetzt noch können sich Lieferanten melden, die hier verkaufen möchten. Sie sollten aus Beuren oder maximal aus einem Umkreis von 30 Kilometern kommen. „Und sie sollten die Hoheit über ihr Produkt haben“, betont Schnerring.

Modernes Management-System

Ein modernes digitales Markt-Management-System mit zugehöriger App ermöglicht den Genossenschaftsmitgliedern und Lieferanten einen aktuellen Überblick über Bestand und Nachfrage, sodass bei Bedarf schnell nachgeliefert werden kann. Auch einmal tägliche Preisanpassungen sind dank elektronischer Beschilderung möglich. Außerdem ist der Markt videoüberwacht.

Nachhaltige Produkte professionell vermarktet

Die nachhaltig erzeugten Produkte und deren professionelle Vermarktung sprechen für sich. Beim Eröffnungsfest am Sonntag, 12. April, von 11 bis 17 Uhr kann man den Beurener Genussmarkt und seine Macherinnen und Macher direkt vor Ort kennenlernen.

Als Team stemmt die Genossenschaft Regionalvermarktung Beuren den neuen Selbstbedienungs-Genussmarkt. Die Aufnahme zeigt einige der Mitglieder zusammen mit Bürgermeister Daniel Gluiber (links). Foto: Stefan Rosenfeld
Zwischen Panorama-Therme und Wohnmobilstellplatz befindet sich der neue Einkaufsmarkt mit regionalen Spezialitäten. Foto: Stefan Rosenfeld
Der Zugang zum Genussmarkt ist mit gültiger Bankkarte möglich. Foto: Stefan Rosenfeld
Das umfangreiche Sortiment enthält auch gekühlte und tiefgekühlte Ware von Direkterzeugern aus der Region. Foto: Stefan Rosenfeld
Der Zutritt zum Ü18-Bereich mit alkoholischen Getränken ist nur mit einem gültigen Personalausweis oder Führerschein möglich. Foto: Stefan Rosenfeld
Die frischen Backwaren direkt aus Beuren sind beliebt. Foto: Stefan Rosenfeld
Bürgermeister Daniel Gluiber beim Einkaufen. Foto: Stefan Rosenfeld
Zum modernen Marktmanagement-System gehört auch die SB-Kasse. Foto: Stefan Rosenfeld

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