Senioren-Redaktion

Wie viel Sicherheit braucht man? Wie viel Risiko ist man bereit einzugehen?

02.10.2021 05:30, Von Annemarie Schubert — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Eines der menschlichsten Grundbedürfnisse war schon immer die Sicherheit. Schon ein Baby fühlt sich in den Armen der Eltern geborgen. Mit zunehmendem Lebensalter versucht man, aus der Komfortzone des Elternhauses auszubrechen. Da stehen noch Erlebnisse und Spaß im Vordergrund. Das Abenteuer, was wohl als Nächstes passieren wird, sowie Freiheit und Glück, verleihen Flügel. Das dürfen die Heranwachsenden gerne ausprobieren. Normalerweise ist der Schutzschirm im Hintergrund da, der sie auffängt.

Doch mit zunehmendem Alter fangen auch die Jugendlichen an, Pläne zu machen. Zunächst möchten sie ihren Schulabschluss, dann den Beruf, einen sicheren Job, genügend Geld, Familie, eine Wohnung und Gesundheit. Sicherheit wird ein wichtiger Faktor im Leben, denn niemand möchte gerne freiwillig in Unsicherheit leben. Die Sicherheit begleitet uns ständig, macht uns glücklich oder bereitet uns Sorgen.

Doch wann ist der Zustand Sicherheit eigentlich erreicht? Ich würde mal sagen, Sicherheit ist ein individuelles Gefühl, das kommt und geht. Es hängt von den Ansprüchen jedes Einzelnen ab. Unsere Eltern und Großeltern haben Krieg erlebt. Da waren die Sorgen groß, zu überleben, ein Dach über dem Kopf und genügend Essen zu haben. Sie waren meist traumatisiert und haben uns das Bedürfnis nach Sicherheit in der Erziehung mitgegeben.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel lesen
  • Mit PayPal bezahlen

1,20 €

einmalig

10-Tage-Angebot

  • 10 Tage alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch
  • Mit PayPal bezahlen

5,00 €

einmalig

Digitalabo

Jetzt neu - mit PayPal bezahlen!

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • jederzeit kündbar

22,50 €

pro Monat


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 38% des Artikels.

Es fehlen 62%



Serien