Reportage

Vom Schweizerhof zum herrschaftlichen Wohnhaus

31.10.2014, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ehe es zum Schulhaus wurde, war das Hölderlinhaus einem beständigen Wandel unterworfen – Ein Blick auf seine frühe Geschichte von Barbara Leib-Weiner

Auf einer Darstellung aus dem Jahre 1705 findet man den Schweizerhof beim Buchstaben F links neben dem Schloss (C), daneben die Stadtkirche (A). Foto: Stadtmuseum

Man findet im Hölderlinhaus die Spuren aus Jahrhunderten: den Keller des Schlosses, den Grundriss aus der Zeit des Barockbaumeisters Groß, die Wohnräume, in denen Hölderlin lebte, die Räume, in denen arme Kinder arbeiten lernten und Räume, die die Vielgestaltigkeit des Schulwesens seit 200 Jahren widerspiegeln.

Wo heute das Nürtinger Hölderlinhaus steht, stand Anfang des 17. Jahrhunderts der Schweizerhof, das landwirtschaftliche Anwesen des Schlosses mit Schweinen, Kühen und anderen Haustieren in großen Ställen. Diese Tiere waren wichtig für die Versorgung der Schlossbewohner.

Seit dem Mittelalter hatte Nürtingen ein Schloss, und betrachtet man alte Stiche, war es ein eindrucksvolles Gebäude. Es stand dort, wo vorher wahrscheinlich ein befestigter Kirche-Burg-Komplex Nürtingen gegen die Angriffe begieriger Fürsten oder Städte auf dem vom Neckar in einer Schleife umflossenen Bergsporn verteidigen sollte.


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