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Nachhilfe soll Corona-Lücken schließen

14.09.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das Staatliche Schulamt Nürtingen macht einen Ausblick auf das beginnende Schuljahr

Dr. Corina Schimitzek, Leitende Direktorin am Staatlichen Schulamt Nürtingen, ist froh, dass das neue Schuljahr wie geplant mit Präsenzunterricht starten kann, auch wenn der Alltag von coronabedingten Vorgaben bestimmt sein wird.

NÜRTINGEN (pm). „Das letzte Schulhalbjahr hat uns alle gelehrt, was es heißt, unter Pandemiebedingungen den Kindern und Jugendlichen in Bildungshinsicht gerecht zu werden. Es war eine herausfordernde Zeit, die Eltern, Lehrkräften und vor allem den Schülerinnen und Schülern viel abverlangt hat“, so Schimitzek.

Info

Schülerzahlen im Bezirk

Im Bezirk des Staatlichen Schulamtes Nürtingen werden die nachfolgenden Schülerzahlen in den Eingangsklassen für das Schuljahr 2020/21 vermeldet. Die Gymnasien und beruflichen Schulen fallen nicht in die Zuständigkeit dieses Amtes.
Grundschule: 4419 Schüler (Vorjahr 4310), 20 Schüler pro Klasse im Durchschnitt, 221 Klassen (Vorjahr 212)
Werkrealschule: 134 Schüler (Vorjahr 149), 19,1 Schüler pro Klasse im Durchschnitt (Vorjahr 18,6), 7 Klassen (Vorjahr 8)
Gemeinschaftsschule: 587 Schüler (Vorjahr 599) 24,5 Schüler pro Klasse (Vorjahr 23,9), 24 Klassen (Vorjahr 25)
Realschule: 1529 Schüler (Vorjahr 1452), 25,1 Schüler pro Klasse (Vorjahr 25,5), 61 Klassen (Vorjahr 57)

Alle Zahlenangaben beziehen sich auf den Stand vom 4. August. Etwaige Differenzen zu vorherigen oder späteren Zahlenangaben beruhen auf verschiedenen Erhebungszeiträumen während des Schuljahres.

„Es ist uns deshalb ein ganz besonderes Anliegen, die infolge der Pandemie entstandenen Nachholbedarfe auszugleichen und Lerninhalte zu vertiefen. Aus diesem Grund wird es im neuen Schuljahr unter anderem für leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler zusätzliche Förderung beispielsweise in den Bereichen Lesen, Rechnen und Schreiben geben. Diese Förderung soll, nach den Vorgaben des Kultusministeriums, im regulären Unterricht wie auch über zusätzliche Poolstunden erfolgen. Außerdem sollen Lernstandsdiagnosen in allen Schularten wichtige Erkenntnisse dazu liefern, welche Inhalte mit Blick auf den Bildungsplan nicht ausreichend unterrichtet werden konnten und wo welcher Handlungsbedarf besteht“, erklärt die Amtsleiterin.


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