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EQS SUV: Die Nummer drei

07.05.2022 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Mitten im technologischen Umbruch tobt ein Wettkampf des Automobildesigns: Während die einen immer zackiger, kantiger und aggressiver zeichnen, üben sich die anderen in vornehmer Zurückhaltung und setzen auf glatte Flächen und sanfte Wölbungen. Letzteres trifft auf die Mercedes-Designphilosophie zu, allen voran die vollelektrischen Modelle der Submarke EQ.

Mit schwarzer Maske: das EQS-SUV  Foto: pje
Mit schwarzer Maske: das EQS-SUV Foto: pje

Nach den beiden coupéartigen Limousinen EQS und EQE säuselt nun das dritte Modell auf der großen Elektro-Plattform um die Ecke: ein 5,13 Meter langes und 1,72 Meter hohes Auto mit bis zu sieben Sitzen. Der etwas sperrige Name lautet EQS SUV. Genau das ist es dann auch: ein luxuriöses Fahrzeug mit der Silhouette eines Geländekombis. Bei einer ersten Begegnung in einem leeren Raum wirkten die stattlichen Dimensionen keineswegs erschlagend. Lediglich die AMG-Line-Variante mit den seitlichen Lufteinlass-Blenden versucht ein wenig so zu tun, als sei eine möglichst geschlossene Bugpartie nicht die aerodynamisch klügste Entscheidung. In der Seitenansicht kaschieren das dunkel abgesetzte Dach und die ebenfalls schwarz gehaltenen Schweller und Radhäuser die typische Masse eines Elektro-SUV. Sein Leergewicht liegt bei rund 2,7 Tonnen. Die nach hinten hin ansteigende Fensterlinie gibt dem abgerundeten Heck etwas zusätzlichen Schwung.

Vorne schauen Fahrer und Beifahrer auf Wunsch auf den fahrzeugbreiten Riesenbildschirm namens Hyperscreen. Dass sich die zweite Sitzreihe serienmäßig elektrisch verstellen lässt, weist darauf hin, dass das Auto in einigen Märkten auch mit Chauffeur genutzt wird. Die beiden Plätze dahinter sind nur für kleinere Passagiere gedacht. pje

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