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Beim Camp des FC Frickenhausen wollen die Trainer dem Nachwuchs die Freude am Fußball vermitteln

26.08.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Um was es gehen soll, wissen Murat Isik und Gianni Coveli genau. „Der Spaß soll im Vordergrund stehen“, beschreiben die beiden Verbandsliga-Trainer die Zielsetzung des ersten FCF-Ferien-Fußball-Camps in Frickenhausen. „Wir wollen wieder hin zum Straßenfußball“, geht Bissingens Kommandogeber Coveli noch einen Schritt weiter. „Es kommt an, den Kindern macht das großen Spaß“, ergänzt Frickenhausens Coach Isik. Zwischen acht und zwölf Jahre sind die 37 Nachwuchskicker – darunter fünf Mädchen – alt, die sich derzeit von 9 bis zirka 15.30 Uhr auf dem Trainingsgelände Tischardtegart tummeln. Die teils erdrückende Hitze macht ihnen dabei zwar zu schaffen, sie nehmen sie aber gerne und ohne Murren hin. „Es ist toll, besonders die Spiele gefallen mir“, meint der zehnjährige Samuel, der für den FCF spielt. Auch sein Vereinskollege Silvan schwärmt: „Es sind viele Freunde da und die Trainer sind sehr gut“, sagt er. Die Teilnehmer sind alle aus der Umgebung, der FC Frickenhausen kann durch das Pilotprojekt sein Image in Sachen Nachwuchsarbeit zudem aufpolieren. „Für uns ist das eine tolle Sache“, weiß Isik, der zusammen mit seinem Mannschaftskapitän Georgios Kalpakidis, Coveli und zwei weiteren Übungsleitern aus dessen Fußballschule Goal die Einheiten leitet. Aufgeteilt sind die vier Gruppen nach Alter. „37 Kinder, das ist eine schöne Zahl“, sagt Coveli. Damit ließen sich die unterschiedlichen Technik-, Taktik- und Grundlagenübungen bestens bewerkstelligen. Fürs Drumherum, wie Getränke, ein warmes Mittagessen oder Obstimbisse zwischen den Einheiten sorgt der Verein, die Trikots hat unsere Zeitung bereitgestellt. Bis Donnerstag geht das Camp noch, am gestrigen Dienstag stand ein ganz besonderer Programmpunkt an: Die Teilnehmer fuhren mit dem Bus zur Besichtigung der Rhein-Neckar-Arena nach Sinzheim, der Spielstätte des Bundesligisten TSG Hoffenheim. Danach ging es zum Training der Hoffenheimer und hinterher noch ins TSG-Leistungszentrum, in dem auch die Jugendmannschaften untergebracht sind. „Die Kinder sollen einen Einblick in den Profibereich bekommen“, erklärt Coveli. jsv/Fotos: Jüptner

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