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Wie junge Frauen einst Wälder retteten – Marianne Sowada aus Lindorf erzählt

Marianne Sowada gehörte einst zu den Waldmädle, deren Einsatz bei der Aufforstung der Wälder nach dem Zweiten Weltkrieg auf der Rückseite des 50-Pfennig-Stücks gewürdigt wurde. Es ist eine Geschichte, die ein wenig in Vergessenheit geraten ist.

Gemütlicher Plausch in der Lindorfer Rübholz-Hütte (von links): Hütten-Kümmerer Karlheinz Schmid, die ehemalige Waldfrau Marianne Sowada, ForstBW-Revierleiter Hartmut Scheuter und Hüttenerbauer Gustav Schietinger. Foto: Kai Müller
Gelernt ist gelernt: den Umgang mit der Pflanzhaue hat Marianne Sowada nicht verlernt. Sehr zur Freude von Hartmut Scheuter (links) und Karlheinz Schmid. Foto: Kai Müller
Die Waldhütte. Foto: Kai Müller
Vor der Hütte (von links): Gustav Schietinger, Marianne Sowada, Hartmut Scheuter und Karlheinz Schmid. Foto: Kai Müller
Aus den 50er-Jahren stammt wohl das Foto von den Frauen und Mädchen, die dem Förster bei der Aufforstung der Wälder geholfen haben. Marianne Sowada ist die Zweite von links. Foto: privat
Marianne Sowada mit einigen Mitstreiterinnen in der damaligen Baumschule. Foto: privat

KIRCHHEIM-LINDORF. Sie hat es nicht verlernt. Marianne Sowada packt die Pflanzhaue, eine Mischung aus Hacke und Beil, beherzt mit beiden Händen an. Es folgen zwei gezielte Schläge mit der Haue in den Erdboden. Dieser wird ein Stück angehoben und dann wird der Tannenzweig druntergesteckt. Zum Schluss wird das angehobene Erdstück wieder festgeklopft. „100 Setzlinge in der Stunde haben wir so ...

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