Nürtingen

Jetzt bewerben für die Spendenaktion 2026 von „Licht der Hoffnung“

Licht der Hoffnung: Bewerbungsschluss ist der 30. Juni. Wer mitmachen möchte, findet hier alle Informationen. Im Vorjahr wurden 114.358 Euro an acht soziale Projekte verteilt.

Der Verein Kinderchirurgie in Afrika setzt sich dafür ein, dass Kinder in Benin nötige Operationen bekommen. Foto: Urban Nießer

NÜRTINGEN. „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ lautet ein berühmtes Zitat des ehemaligen deutschen Fußball-Nationaltrainers Sepp Herberger. Auch bei uns heißt es nach der erfolgreichen 35. Spendenaktion „Licht der Hoffnung“, bei der 114.358 Euro zusammengekommen sind, bereits wieder auf den Beginn der 36. Auflage zu blicken. Man kann sich ab sofort wieder für neue Projekte, die im Verbreitungsgebiet der Nürtinger/Wendlinger Zeitung oder bei Auslandsprojekten von Organisationen aus unserer Region betrieben werden, bewerben. Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der Dienstag, 30. Juni. Eine Jury wird aus den Bewerbungen die Projekte auswählen, die vom Spendengeld unserer Leser profitieren werden.

2025 wurden acht Projekte unterstützt

In der vergangenen Saison von „Licht der Hoffnung“ wurden Projekte von Leben inklusiv, der Psychosozialen Notfallversorgung im Landkreis Esslingen, der ehrenamtlichen Fahrradwerkstatt der Seegrasspinnerei, des Arbeitskreises Leben, der DRK-Zukunftsstiftung Nürtingen-Kirchheim/Teck, des Hauses der Familie, des Vereins Namél und des Vereins Kinderchirurgie in Afrika mit insgesamt 114.358 Euro unterstützt.

Kinderchirurgie half mit Spendengeld vielen Kindern in Benin

„Wie bei jedem Einsatz hatte unser Team viele Materialien im Gepäck, die vor Ort nicht verfügbar sind. Darüber hinaus wird bei den Einsätzen wertvolles Know-how an das lokale Personal und die lokalen Ärzte weitergegeben“, berichtet Urban Nießer vom Verein Kinderchirurgie in Afrika über die Verwendung der Spendensumme aus der letztjährigen Weihnachtsaktion unserer Zeitung. Dadurch können jetzt die lokalen Ärzte ihre Behandlungen und Operationen auch selbstständig ausführen. „Patienten in Benin haben typischerweise keine Krankenversicherung und müssen deshalb für die Kosten der medizinischen Behandlungen selbst aufkommen“, so Urban Nießer. Der Verein finanziert daher anteilig die medizinischen Behandlungen und Operationen von Kindern und stellt auch die finanziellen Mittel für die Nachbehandlungen zur Verfügung. „Dank der Unterstützung durch die Nürtinger Zeitung über deren Programm ‚Licht der Hoffnung‘, anderer Spendenaktionen und vieler privater Spenden, konnten wir bei diesem Einsatz erstmalig unser Ziel erreichen und 75 Prozent der Behandlungs- und Operationskosten übernehmen“, bedankt sich Urban Nießer bei allen Spendern.

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