Leben inklusiv Cup in Oberboihingen
Gelebte Inklusion und Sport beim Leben inklusiv Cup in Oberboihingen
Bei der zehnten Auflage der inklusiven Sportveranstaltung am 27. März demonstrieren gemischte Teams aus Menschen mit und ohne Handicap die Freude am Sport, der Gemeinschaft und der Fairness.
OBERBOIHINGEN. „Die zehnte Auflage unseres inklusiven Fußballturniers kann man schon als kleines Jubiläum bezeichnen“, findet Philipp Herrmann, kaufmännischer Vorstand bei Leben inklusiv. Schüler, Auszubildende, Mitarbeitende und Menschen mit Handicap sind wieder die Hauptdarsteller des am Freitag, 27. März, zwischen 13.30 und 18 Uhr stattfindenden inklusiven Fußballturniers in der Oberboihinger Ballspielhalle Im Kirchrain.
Selbst der Landrat kickt mit
Die Kicker rekrutieren sich dabei aus Unternehmen, Schulen und verschiedenen Einrichtungen der Region. Erstmals am Start ist das Landratsamt Esslingen. Dessen Chef, Landrat Marcel Musolf, wird als Schirmherr selbst die Hallensportschuhe schnüren und mitkicken.
Das Ziel der Organisatoren des lokalen Veranstalters, Leben inklusiv e.V., ist es, wie bereits bei den ersten neun Turnieren, bei allen Teilnehmern die Freude und Begeisterung am gemeinsamen Fußballspiel zu fördern. „Dabei sollen das Wir-Gefühl, die Toleranz und das Fair Play im Vordergrund stehen“, betont Turnierorganisatorin Katharina Ramsperger.
Beliebt in der Region und darüber hinaus
„Wir haben wieder ein erfreulich starkes Interesse an der Teilnahme erlebt, und mussten sogar Absagen erteilen“, freut sich Philipp Herrmann über die große Beliebtheit des Leben inklusiv Cups. Manche Teams, wie Atrio Leonberg und die Lebenshilfe Zollernalb, kommen sogar aus dem erweiterten Umfeld.
Mit am Start ist auch eine Vertretung der GDW Süd. Die GDW Süd ist die Genossenschaft der Behindertenwerkstätten, und agiert als verlängerter Vertriebsarm aller Werkstätten
Menschen mit Handicap führen Interviews
Sehr gut angekommen ist das im Vorjahr erstmals beim Turnier integrierte Projekt „IRENE“, das inklusive Redaktionsnetzwerk des paritätischen Landesverbands Baden-Württemberg. Beim Projekt werden Menschen mit Handicap an redaktionelles Arbeiten herangeführt. Am Freitag, 27. März, werden sie als Turnierreporter Interviews mit den Sportlern durchführen.
Die Mannschaft mit dem besten sportlichen Ergebnis erhält nach Abschluss des Leben inklusiv Cups den Wanderpokal. Das nach Ansicht der Jury fairste Team bekommt wieder einen Fair-Play-Pokal.
Auch in diesem Jahr unterstützen zahlreiche lokale Sponsoren der Region das inklusive Turnier finanziell.
Gemeinsame Events als Preise für die Sieger
Die drei erfolgreichsten Mannschaften bekommen Preise für ein gemeinsames Event. Der Erste erhält 20 Eintrittskarten für das Fußball-Bundesliga-Heimspiel der TSG Hoffenheim gegen Mainz 05. Für den Zweiten gibt es 20 Karten für ein Handball-Bundesligaspiel des TVB Stuttgart gegen die Rhein-Neckar-Löwen. Die Drittplatzierten dürfen sich auf ein gemeinsames, leckeres Essen in der Linde in Oberboihingen freuen. Die Gewinner des Fair-Play-Pokals erhalten Karten für ein Heimspiel der Zweit-Bundesliga-Handballerinnen der TG Nürtingen.
Die hoffentlich zahlreichen Zuschauer können sich in der Oberboihinger Ballspielhalle Im Kirchrain wieder auf spannende und leidenschaftliche Fußballspiele freuen.
Leckere Speisen und Getränke
Auch ans Wohl für Leib und Seele haben die Organisatoren gedacht. Neben Getränken gibt es Leckereien vom Grill, Kaffee, Kuchen und Eis. Der Eintritt zum Turnier ist frei. Parkplätze sind an der Kirchrainschule und der Ballsporthalle vorhanden.
Teilnehmende Teams
Gruppe A
Bodelschwinghschule/GDW Süd
Lebenshilfe Zollernalb 1/Landratsamt Esslingen
Leben inklusiv/Geschwister-Scholl-Realschule
Lebenshilfe Zollernalb 2/Freihof Realschule
bhz Stuttgart/Johannes-Kepler-Realschule
Gruppe B
gfa süd/Piepenbrock
Filderwerkstatt 1/Hitachi
Atrio Leonberg/Leben inklusiv
Filderwerkstatt 2/IST Metz
Karl-Schubert-Gemeinschaft/Nagel Technologies
Nürtingen | 19.03.2026 - 18:00
Von Nürtingen nach Norwegen: Anja Warich schreibt Wikinger-Romane mit starken Frauen
In ihren Büchern, die sie unter dem Künstlernamen Elin P. Mortensen schreibt, spiegelt sie gesellschaftliche Entwicklungen in ihrer Wahlheimat wider. Die Heldinnen ihrer Fantasy- und Mythologie-Geschichten begeben sich dabei auch auf feministische Reisen.