Schwerpunkte

Wirtschaft

Mehr Geschäftsvolumen, weniger Gewinn

06.02.2018 00:00, Von Henrik Sauer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Genossenschaftsbanken im Kreis Esslingen sind weiter auf Wachstumskurs – Digitale Zugangswege werden ausgebaut

Die neun Volksbanken und Raiffeisenbanken im Landkreis Esslingen konnten im vergangenen Jahr bei den Krediten und Einlagen erneut ein Plus verbuchen. Die Zinseinnahmen gingen allerdings weiter zurück. Heinz Fohrer, der Vorsitzende der Bezirksvereinigung der genossenschaftlichen Banken, sprach bei der Jahres-Pressekonferenz gestern dennoch von guten Zahlen.

Der Vorstand der Bezirksvereinigung der genossenschaftlichen Banken (von links): Bruno Foldenauer, Heinz Fohrer und Martin Winkler.  Foto: pm
Der Vorstand der Bezirksvereinigung der genossenschaftlichen Banken (von links): Bruno Foldenauer, Heinz Fohrer und Martin Winkler. Foto: pm

Die Bezirksvereinigung vertritt die Interessen der neun eigenständigen Volks- und Raiffeisenbanken im Landkreis Esslingen. Sie betreuen gemeinsam mehr als 314 000 Kunden. Fohrer sagte, mit der Geschäftsentwicklung in 2017 sei man insgesamt zufrieden. So stiegen die ausgegebenen Kredite insgesamt um 3,6 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro, die Kundeneinlagen wuchsen um 5,4 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro. Einziger Wermutstropfen, so Fohrer, sei der Zinsüberschuss, der um 1,8 Prozent auf 146 Millionen Euro zurückging. „Das ist aufgrund der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank nicht zu verhindern“, sagte Fohrer. Er geht davon aus, dass die niedrigen Zinsen noch Jahre anhalten werden. Davon gingen die Volksbanken bei ihren Planungen aus.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel lesen
  • Mit PayPal bezahlen

1,20 €

einmalig

10-Tage-Angebot

  • 10 Tage alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch
  • Mit PayPal bezahlen

5,00 €

einmalig

Digitalabo

Jetzt neu - mit PayPal bezahlen!

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • jederzeit kündbar

22,50 €

pro Monat


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 28% des Artikels.

Es fehlen 72%



Wirtschaft