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Komplexe Metallteile aus dem Drucker

19.01.2018, Von Henrik Sauer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Jung-Unternehmer Mattias Bath und Sven Skerbis verknüpfen mit ihrer Firma Parare Fertigung und Beratung im 3D-Druck

Dass man dreidimensionale Produkte aus Metall oder Kunststoff ausdrucken kann, ist mittlerweile bekannt. Aber nur wenige wüssten genau, was hinter dieser Technologie stecke, sagt Matthias Bath. Hier setzen er und sein Kompagnon Sven Skerbis mit ihrer Firma Parare an: Neben der Fertigung von 3D-Druckteilen beraten und schulen sie auch in dieser noch neuen Technologie.

Die beiden Firmengründer Matthias Bath (links) und Sven Skerbis. Mit der Laserschmelzanlage lassen sich gut Metallbauteile mit einer komplexen Geometrie herstellen. Foto: rik

FRICKENHAUSEN. Hauchdünn trägt der Computer eine Schicht aus Aluminiumpulver auf. Zwischen 30 und 100 tausendstel Millimeter dick ist diese Schicht, erklärt Sven Skerbis. Dann wird die Fläche des zu erzeugenden Teils mit dem Laserstrahl aufgeschmolzen. Bei der Anlage von Parare sind es sogar zwei Laser, das heißt, die Herstellung geht bis zu 80 Prozent schneller. Im dritten Schritt wird die Plattform abgesenkt und der Vorgang wiederholt sich. In diesem Fall etwa 4800 Mal, dann ist das Aluminiumteil fertig. Selektives Laserschmelzen nennt sich dieses Verfahren.


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