Wirtschaft

„Grundlegende Probleme sind verschoben worden“

20.05.2010, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Finanzexperte und HfWU-Professor Dietmar Ernst erläutert die Ursachen und Risiken des EU-Hilfspakets für Griechenland

Die Europäische Union hat ein Rettungspaket von 750 Milliarden Euro beschlossen. Damit sollen die Finanzlage Griechenlands und die europäische Gemeinschaftswährung stabilisiert werden. Im Gespräch mit unserer Zeitung beleuchtet Professor Dietmar Ernst von der HfWU Nürtingen die Hintergründe der EU-Hilfen und Ursachen der griechischen Krise.

Viele Menschen sind verunsichert, weil die Europäische Union ein 750 Milliarden schweres Hilfspaket für Griechenland beschlossen hat. Wie sicher ist der Euro noch?

Ich gehe davon aus, dass die Politik alles dafür tun wird, den Euro zu stabilisieren. Der Euro ist nach dem Dollar eine der bedeutendsten Weltwährungen. Es wäre der Beginn einer tiefen, globalen Wirtschaftskrise, wenn der Euro scheitern würde. Andere Währungen wie der Dollar oder das britische Pfund haben ähnliche, wenn nicht noch größere Probleme. Aber der Preis für die Stabilisierung ist hoch.

Woher kommt denn das Geld für dieses Hilfspaket?


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