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„Die Anzeichen werden deutlicher“

01.08.2019 00:00, Von Henrik Sauer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

IG-Metall-Chef Wick über die Auswirkung der schwächelnden Konjunktur in den Unternehmen

Mittlerweile gehen die Wirtschaftsexperten unisono von einem Abwärtstrend beim Wirtschaftswachstum aus. Bei den Mitarbeitern in den Betrieben steigt die Angst vor einem Arbeitsplatzabbau. Auch wenn in den vergangenen zehn Jahren alle Zeichen auf Wachstum standen, und damit für eine ungewöhnlich lange Zeit: die Rezession von 2008/2009 ist noch nicht vergessen.

Gerhard Wick Foto: pm
Gerhard Wick Foto: pm

Diesen Eindruck bestätigt Gerhard Wick, der Erste Bevollmächtigte der IG Metall im Landkreis Esslingen, auf Nachfrage unserer Zeitung: „Die Anzeichen werden deutlicher.“ Momentan zehrten die meisten Betriebe der Metall- und Elektrobranche noch von der guten Auftragslage der vergangenen Monate und seien noch gut bis voll ausgelastet. „Das Problem ist die Zukunft“, so Wick. Die Aufträge gingen bei etlichen Unternehmen zurück. Es gebe aktuell Betriebe, die konkret mit dem Betriebsrat in Gesprächen seien über Absenkungen der Arbeitszeit, wie es der Tarifvertrag für Beschäftigungssicherung und Beschäftigungsaufbau (TV Besch) erlaube, falls Kurzarbeit nicht möglich sei, berichtet der Esslinger Gewerkschafts-Chef.


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