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„Chance auf Ausbildungsplatz ist gut“

07.11.2012 00:00, Von Henrik Sauer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Arbeitsagentur zieht positive Bilanz des Ausbildungsjahres

Die Agentur für Arbeit zieht eine positive Bilanz des Ausbildungsstellenmarkts: Die Zahl der gemeldeten Lehrstellen ist im vergangenen Jahr nochmals gestiegen, sodass es mehr Ausbildungsplätze als Bewerber gab. „Die Chance für Jugendliche, eine Ausbildungsstelle zu finden, ist gut“, resümierte Bettina Münz, die stellvertretende Agenturleiterin, gestern bei der Bekanntgabe der Zahlen.

Info

Ausbildungsmarkt in Zahlen

(rik) Im Gesamtbezirk der Agentur für Arbeit Göppingen suchten bis zum Stichtag 30. September 4820 Jugendliche eine Lehrstelle über die Agentur (86 weniger als im Vorjahr), die Betriebe meldeten 5618 Ausbildungsstellen (plus 304). Bei der Geschäftsstelle Nürtingen wurden 730 offene Lehrstellen gemeldet, 58 mehr als im Vorjahr. In Kirchheim waren es mit 712 Ausbildungsstellen sogar 95 mehr. Die Zahl der Bewerber ging in Nürtingen um 18 nur leicht auf 702 zurück. Von den Ratsuchenden bei der Gesamtagentur fanden 3006 eine Lehrstelle oder eine Erwerbstätigkeit, 1025 entschieden sich für den weiteren Schulbesuch, ein Praktikum oder ein Studium. 303 Bewerber absolvieren eine Qualifizierungsmaßnahme. Dazu zählen berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen für Jugendliche, die noch nicht die Ausbildungsreife haben, ausbildungsbegleitende Hilfen, zum Beispiel bei theoretischen Defiziten, oder die Berufseinstiegsbegleitung, die Unterstützung von Schülern mit Förderbedarf beim Übergang von der Schule in die Ausbildung, die derzeit an 17 Haupt- und Förderschulen im Agenturbezirk praktiziert wird.

Seit zwei Jahren hat sich die Situation am Ausbildungsmarkt gedreht. Es gibt mehr offene Lehrstellen als Bewerber. So konnten in diesem Jahr nahezu alle Jugendlichen versorgt werden. Bettina Münz beziffert die Zahl der unversorgten Bewerber mit „kleiner als drei“ – darunter zeigt es die Statistik nicht mehr an. 303 Jugendliche konnten allerdings keinen Ausbildungsplatz bekommen, sondern begannen eine Qualifizierungsmaßnahme. „Es gibt immer welche, die nach der Schule eine Zwischenstufe brauchen“, so Münz. Aber auch dies sind fast 100 weniger als im Vorjahr. „Der Markt ist besser geworden, und die Arbeitgeber sind bereit, es auch mit schwächeren Jugendlichen zu versuchen“, so Münz.


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