Wendlingen

Vortrag über Paul Schempp

28.05.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

WENDLINGEN (pm). Der württembergische Pfarrer Paul Schempp ist seinen Weg in existenzieller theologischer Gradlinigkeit gegangen: 1933 wegen antinazistischer Äußerungen aus dem Schuldienst entlassen, übernahm er ein Dorfpfarramt in Iptingen. Als Mitstreiter des radikalen Flügels der „Bekennenden Kirche“ wurde er zum erbitterten Kritiker kirchlicher Anpassungsbestrebungen an den Nationalsozialismus. Nach seiner Entlassung aus dem Pfarrdienst 1939 war er bis Kriegsende als Kaufmann in Kirchheim und danach als freiberuflicher Theologe tätig.

Was waren die Motive, die ihn bewegten, welches die Ziele, die Paul Schempp für seine Kirche zu erreichen suchte? Und was hat sein leidenschaftliches Einstehen für die Wahrheit des Evangeliums damals mit uns und den Herausforderungen zu tun, denen wir uns als Christen heute gegenübergestellt sehen? – Der Tübinger Pfarrer Harry Waßmann, bekannt durch seine journalistische Arbeit im SWR („Wort zum Tag“), gilt als einer der besten Kenner dieses ungewöhnlich streitbaren Mannes der Kirche. Er wird am Donnerstag, 10. Juni, um 19.30 Uhr aus dem Leben, Denken und Leiden von Paul Schempp im evangelischen Gemeindehaus Bismarckstraße referieren. Die Evangelische Kirchengemeinde Wendlingen lädt dazu ein.


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