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„Situation ist untragbar“

07.02.2017 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Lärmschutzinitiative fordert Festlegung einer Achse für den Wall

KÖNGEN (pm). Die Bürgerinitiative „Lärmschutz Jetzt“ aus Köngen setzt sich seit Jahren für einen aktiven Lärmschutz in Köngen ein, um den Lärm von Autobahn, B 313 und den hinzukommenden Lärm der im Bau befindlichen ICE-Trasse durch einen Lärmschutzwall zu reduzieren. Nun war die gewünschte Wall-Wand-Kombination zwar Bestandteil des Lärmaktionsplans, den die Gemeinde im vergangenen Jahr verabschiedet hat, das Ziel, Planung und Bau eines Walls voranzutreiben, lässt sich aber derzeit nicht in die Realität umsetzen, weil der achtspurige Ausbau der A 8 im Bereich von Wendlingen/Köngen in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans aufgenommen ist (wir berichteten). Die baulichen Parameter für die Wand-Wall-Kombination ändern sich dadurch.

Wie die Köngener Lärmschutzinitiative in einer Presseerklärung mitteilt, ist diese Situation für die betroffenen Bürger untragbar. Auf Kosten der Gesundheit der Köngener Bürger werde hier ein Kompetenzstreit zwischen Bund, Land, Regierungspräsidium und Gemeinde ausgetragen. Die Initiative fordert zeitnah eine Reduzierung des unangemessen großen Abstandes zwischen späterem Straßenverlauf der A 8 und dem Lärmschutzwall, eine daraus resultierende verbindliche Festlegung einer Achse für den Lärmschutzwall oder eine Vorabmaßnahme des Bundes, mit der schon jetzt der Wall in der späteren Lage gebaut wird.

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