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„Nein zur geschäftsmäßigen Sterbehilfe“

07.11.2015 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die CDU-Abgeordneten Markus Grübel und Michael Hennrich zur gestrigen Abstimmung über die Regelung der Suizidbeihilfe

(pm/r) Der Bundestag verabschiedete gestern ein Gesetz, mit dem eine geschäftsmäßige Form der Sterbehilfe in Deutschland verboten wird. Markus Grübel hat den Gesetzentwurf unterstützt und erklärt dazu: „Das Gesetz findet ein gutes Maß zwischen Lebensschutz und Selbstbestimmung. Es verbietet zwar eine geschäftsmäßige Form der Sterbehilfe, zugleich bleiben der bereits bestehende ärztliche Freiraum erhalten und Angehörige werden von der Strafbarkeit ausgenommen“.

Sein Fraktionskollege Michael Hennrich sieht dies ähnlich, da der Gesetzentwurf deutlich mache, dass die Suizidbeihilfe eine absolute Ausnahme bleiben müsse und nicht reglementiert und organisiert werden sollte. „Ich halte den Gesetzentwurf deshalb für einen gangbaren Mittelweg; juristisch solide, verfassungsgemäß, sowie vor allem ethisch und medizinisch angemessen“, so der Obmann im Ausschuss für Gesundheit. Insbesondere seien Ärzte nach diesem Gesetzentwurf nicht vom Strafrecht bedroht, wenn sie ihrer verantwortungsvollen Tätigkeit auch in den Grenzfällen zwischen Leben und Tod nachgehen.


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