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Nach der Tat das Blut vom Messer abgewaschen

08.07.2013 00:00, Von Bernd Winckler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

20-jähriger Algerier steht wegen Totschlags vor dem Kirchheimer Übergangswohnheim vor Gericht

Knapp drei Monate nach den tödlichen Messerstichen an einem 22-jährigen kurdischen Asylbewerber beim Kirchheimer Übergangswohnheim muss sich der mutmaßliche Täter jetzt vor der dritten Großen Jugendstrafkammer des Stuttgarter Landgerichts wegen Totschlags verantworten.

KIRCHHEIM/STUTTGART. Der Angeklagte wurde gefesselt an Händen und an Beinen in den Gerichtssaal des Stuttgarter Justizzentrums geführt. Ihm gegenüber saß die Familie des 22-Jährigen, der durch den Messerstich tödliche Verletzungen erlitt. Seine Schwester und der Vater brachen in Tränen aus, Brüder des Opfers, die als Zuhörer anwesend waren, beschimpften den Angeklagten. Daraufhin drohte der Vorsitzende Richter Joachim Holzhausen, den Saal räumen zu lassen, wenn es nochmals zu Zwischenbekundungen komme. Danach kondolierte der Richter den Hinterbliebenen: „Ich möchte Ihrer Familie meine aufrichtige Teilnahme vermitteln. Ihr Sohn ist tot. Das ist schmerzhaft.“ Dann ermahnte er die Zuhörer, sich im Gerichtssaal an die Regeln zu halten.


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