Wendlingen

Messstelle für Feinstaub kommt mit Verzögerung

05.05.2009, Von Christa Ansel — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wendlingens Gemeinderat kritisiert späte Umsetzung des CDU-Antrags

WENDLINGEN. Eine ganze Reihe von Anträgen aus allen Fraktionen des Wendlinger Gemeinderats hatte das Gremium kürzlich vor der Abstimmung zum Haushaltsplan 2009 zu entscheiden. Dazu gehörte auch der Antrag der CDU, an der L 1200 eine Dauermessstelle für Feinstaub einzurichten. Entsprechende Messungen sollen die Forderung nach Maßnahmen zur Eindämmung des Lkw-Verkehrs auf der L 1200 unterstreichen.

Gefordert worden war diese Messstelle bereits im Vorjahr, also 2008. Geschehen aber ist nichts. Jetzt wollte Stadtrat Alois Hafner in der jüngsten Sitzung von der Verwaltung wissen, warum entgegen einer klaren Beschlusslage im Gemeinderat der Vorgang von der Verwaltung nicht bearbeitet wurde. Für Stadtrat Hafner von der CDU-Fraktion hat die Stadtverwaltung diese Sache einfach „verpennt“.

Stadtrat Werner Kinkelin von den Freien Wählern schloss sich der Forderung der CDU an und zeigte so gar kein Verständnis dafür, dass der Beschluss, eine solche Messstelle am 1. Januar 2009 einzurichten, nicht umgesetzt wurde.

Zuvor hatte Ulrich Scholder vom Stadtbauamt berichtet, dass ab Mitte des Jahres die ersten Daten erfasst und dann mit Beginn des Jahres 2010 die Daten zur Feinstaubentwicklung eines ganzen Jahres aufgezeichnet würden, so wie es das Umweltministerium fordere.


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