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Wendlingen

Kommentar

25.04.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Verflixte Öffentlichkeit

Es ist dies schon eine verflixte Sache mit der Öffentlichkeit. Noch nicht lange ist es her, gerade mal zwei Wochen, da haben drei von vier Fraktionen des Wendlinger Gemeinderates bei ihren Stellungnahmen zum Haushalt selbstkritisch mehr Öffentlichkeit in den Beratungen gefordert. Die Rede war da von „Aufklärung und Information der Bürger“, von „Transparenz in allen Entscheidungen“, vom Mut, künftig stärker öffentlich zu diskutieren.

Schöne Worte. Warum aber bleibt es dabei? Warum ist es so schwer, dieses Versprechen umzusetzen? Warum muss der Verwaltungsausschuss am heutigen Dienstag um 18 Uhr nichtöffentlich beispielsweise über eine geänderte Friedhofsordnung und Bestattungs-Gebührenordnung beraten? Was ist an der Beratung zur Vermeidung von „Verunreinigungen durch Kleinmüll“ im Rahmen der Polizeiverordnung so sensibel, dass es hinter geschlossenen Türen abgewickelt werden muss?

Warum sollen die Bürger nicht mitbekommen, wie der Gemeinderat zur Möglichkeit steht, während der Fußball-Weltmeisterschaft die Sperrzeiten für die Wendlinger Lokale zu verändern? Welche Überraschungen mag eine Unfallauswertung parat halten, dass sie zwingend nichtöffentlich vorberaten werden muss? Und was bloß ist brisant am Antrag des Kreisjugendringes auf Erhöhung des Zuschusses für die Arbeit in der Trainingsinsel an der Ludwig-Uhland-Schule?


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