Wendlingen

Köngener setzen sich für ein Lieferkettengesetz ein

18.01.2020 05:30, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Köngener Initiative Eine Welt setzt sich dafür ein, dass Unternehmen nachweisen müssen, wie ihre Produkte hergestellt wurden

Zu wissen, woher die Rohstoffe kommen, die in unserer Elektronik stecken, zu welchen Bedingungen Kleidung hergestellt oder Kaffeebohnen geerntet und weiterverarbeitet wurden – für viele Verbraucher werden diese Informationen immer wichtiger. Deswegen wird jetzt über ein Lieferkettengesetz nachgedacht. In Köngen setzt sich die Initiative Eine Welt dafür ein.

Eine der Näherinnen in El Salvador, die auch von der Köngener Initiative Eine Welt unterstützt wird  Foto: pm
Eine der Näherinnen in El Salvador, die auch von der Köngener Initiative Eine Welt unterstützt wird Foto: pm

KÖNGEN. Die Textilindustrie El Salvadors ist der wichtigste Wirtschaftszweig des Landes, in dem überwiegend Frauen beschäftigt sind. Arbeitsrechte werden jedoch massiv verletzt. Insbesondere gesundheitsgefährdende Arbeitsbedingungen mit überlangen Arbeitszeiten, erzwungenen Überstunden, extremem Arbeitsdruck und Löhnen unter der Armutsgrenze sind die Regel, und die Rechte auf Vereinigungsfreiheit werden weitgehend verweigert.


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