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Klingende Freizeitgestaltung

18.07.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Fortbildung der Nachwuchs-Tonkünstler des MV Köngen beim Blasmusikverband Esslingen

Susanne Großmann, Viktoria Malhofer, Robin Steidle (von links) haben ihr Können unter Beweis gestellt.  Foto: privat
Susanne Großmann, Viktoria Malhofer, Robin Steidle (von links) haben ihr Können unter Beweis gestellt. Foto: privat

(pm) Der musikalische Nachwuchs des Musikvereins Köngen verweilte auf dem Schullandheim Lichteneck, um in die Welt der Töne näher einzutauchen und das Wissen darüber zu erweitern. Umgeben von vielen Gleichgesinnten der Vereine des Kreisverbands Esslingen gab es gute Gelegenheit, viele neue Freundschaften zu knüpfen und sich auszutauschen. Doch zunächst war mehr oder weniger harte Arbeit bei Theorie und Praxis gefragt. Neben Grundlagenwissen über die Tongeschlechter wurde bei der praktischen Unterweisung Wert auf Phrasierung und Artikulation sowie Tonbildung und Intonation gelegt. Das Ergebnis wurde dann von jedem einzelnen Instrumentalisten in einer Prüfung abgefragt. So wurde aus einer Reihe von Vortragsstücken eine Auswahl getroffen und deren rhythmische Genauigkeit und dynamische Gestaltung unter die Lupe genommen und der musikalische Gesamteindruck bewertet. Die Gesamtpunktzahl „Theorie und Praxis“ ergab dann den Notendurchschnitt. So konnte Viktoria Malhofer auf ihrer Flöte ein Traumergebnis mit der Note 1 und der Bemerkung des Dozenten „Hat viel Spaß gemacht. Weiter so!“ einheimsen und zufrieden nach Hause gehen. Robin Steidle erreichte mit seiner Trompete die Note 2, auch ein sehr gutes Ergebnis. Zu beobachten ist ein Trend, der sich immer mehr ausdehnt: viele Erwachsene suchen eine tönende Freizeitgestaltung und erfüllen sich mit Musizieren einen lang gehegten Wunsch oder wollen einfach nur handgemachte Musik allein oder mit anderen erleben. So konnte Susanne Großmann, nach einer Ausbildung auf dem Saxofon beim Musikverein Köngen sozusagen als Späteinsteigerin mittleren Alters, ihre musikalischen und spielerischen Fertigkeiten mit dieser Prüfung dokumentieren und bestätigen lassen, um sich so auf die nächste Herausforderung, den D2-Lehrgang, vorzubereiten. Die Musik treibenden Vereine sehen diese Entwicklung positiv. Um bestimmte Instrumente zu erlernen, ist man nie zu alt.


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