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Ein Dankeschön fürs Engagement für Mitarbeiter im Hospiz Esslingen

07.07.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

ESSLINGEN (pm). Als Arzt weiß Dr. Matthias Piper, welch wichtige und anstrengende Arbeit Pflegekräfte leisten. „Ohne Schwestern sind auch wir Ärzte nichts.“ In Zeiten der Corona-Pandemie sei deren Aufgabe nicht leichter geworden. Deshalb überbrachte der Esslinger Orthopäde im Namen des Unternehmernetzwerks Tradition ES 35 Flaschen Kessler-Sekt an die Mitarbeitenden im Hospiz Esslingen.

Eine Freundin der Familie, die von Anfang an Pflegekraft im Hospiz ist, habe ihn auf die Arbeit des Hospizes aufmerksam gemacht, erzählt Piper. „Sie berichtete mir, unter welchen Bedingungen hier nicht nur in Corona-Zeiten gearbeitet wird“, sagt Piper. „Sie leisten hier eine Superarbeit.“ Und er weiß auch, dass diese Arbeit „völlig unter Wert“ bezahlt wird.

Wegen der Corona-Pandemie muss wie in allen Pflegeheimen auch im Hospiz jeder Neuzugang für zwei Wochen in Quarantäne und darf von den Pflegekräften dann nur in Schutzkleidung versorgt werden. Dafür habe das Hospiz zwei der acht Gästezimmer zur Quarantäne-Station gemacht. Besuche seien eingeschränkt möglich, erklärt Susanne Kränzle, die Gesamtleiterin des Hospizes. Die Pandemie erfordere auch für das Hospiz in mancher Hinsicht ein „Neudenken“, sagt sie.


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