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Wendlingen

Das „G“ wie ein Guggenmusiker gespielt

21.06.2011 00:00, Von Heinz Böhler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

„Bixology“ brachte auch beim zweiten Auftritt beim Jazzclub Köngen das Schloss zum Sieden

„Ihr seid jederzeit wieder willkommen bei uns“, verabschiedete Gerhard Götz das Freiburger Jazz-Trio „Bixology“ nach dessen fulminantem zweitem Auftritt im Köngener Schloss. Leben und Musik des amerikanischen Trompeters Bix Beiderbecke hatten am Freitagabend in der Schlosskapelle für Unterhaltung und Begeisterung der zahlreichen Zuhörer gestanden.

KÖNGEN. Neben der Musik dieses frühen Superstars des Genres hatte „Bixology“- Trompeter Helmut Dold mit seinen manchmal spitzen, doch immer informativen Anmoderationen für etliche Zusatzrationen guter Laune gesorgt. „Man stelle sich vor, da spielt ein Weltstar das ,G‘ wie ein Guggenmusiker statt, wie es sich gehört, mit offenen Ventilen“, kommentierte Dold die unorthodoxe Spielweise des Autodidakten Beiderbecke, der erst auf dem Höhepunkt seiner Karriere Noten lesen lernte.

Mag sein, dass ebensolche Besonderheiten, die einen immer leicht „schräg“ klingenden Sound bewirkten, den Erfolg des jungen Mannes aus Iowa ausmachten. Zumindest müssen es Stücke wie „Singin’ the Blues“, „Tia Juana“ oder „Fidgety Feet“ gewesen sein, die den Freiburger Trompeter Helmut Dold, den Gitarristen Lothar Binder und den Basssaxofonisten Uwe Ladwig aus Radolfzell bewogen haben, ihrem gemeinsamen Band-Projekt den Namen „Bixology“ zu verpassen.


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