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Bald innovatives Wohnviertel statt öder Brache?

04.06.2014 00:00, Von Irene Strifler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Abriss des ehemaligen EZA-Supermarktes im Steingauquartier in Kirchheim steht bevor

Können Wohnungssuchende bald aufatmen? Auf dem ehemaligen EZA-Areal dürfte sich endlich was tun. Demnächst nimmt die Abrissbirne dort ihre Arbeit auf. Die Fläche wird damit frei für ein neues Stück Innenstadt. Gut 250 Wohnungen sollen den leer gefegten Immobilienmarkt entlasten.

KIRCHHEIM. Selten werden Bagger und Abrissbirne so herbeigesehnt: Seit vier Jahren liegen konkrete Planungen vor für ein modernes „Steingau-Quartier“ auf dem ehemaligen EZA-Gelände. Seither ist aber nichts passiert, zumindest nichts Sichtbares. Stattdessen wurde verhandelt und verhandelt. Das städteplanerische Vorhaben gefiel zwar allen Beteiligten, doch am Preis schieden sich die Geister.

Jetzt ist eine Einigung über den Kaufpreis mit der Firma Nanz in Sicht. „Ich denke, das kriegen wir vollends hin“, zeigt sich Kirchheims Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker zuversichtlich. Bereits vor einem halben Jahr hatte sich die Stadt via gemeinderätlichem Beschluss das Vorkaufsrecht gesichert, um den städtebaulichen Grundgedanken von Wohnen und Kleingewerbe zu sichern. „Wir wollen die Vielfalt, hier soll eine europäische Stadt entstehen“, sehnt Matt-Heidecker den Durchbruch herbei. Zumindest der Abbruch ist tatsächlich in greifbarer Nähe. „Die Abbruchverfügung ist längst draußen“, berichtet die Stadtchefin. Somit ist täglich mit dem Beginn der Arbeiten zu rechnen.


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