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Altkleider-Container sind keine Mülltonnen

11.02.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pm) Aufgrund von Pandemie und Lockdown nutzen viele Menschen die Zeit und misten ihre Schränke aus, bauen um, renovieren ihre Wohnung. Die Altkleider-Container sind deshalb häufig überfüllt, vielerorts stapeln sich die Säcke sogar davor. Leider befinden sich unter den abgegebenen Sachen auch Dinge, die nicht in die Altkleider-Container gehören. „Wir beobachten immer häufiger, dass die Container als Mülltonne missbraucht werden. Es werden kaputte Kleidungsstücke, Hausmüll oder sogar Bauschutt abgeladen. Das ärgert uns, denn wir müssen die Sachen kostenpflichtig entsorgen“, sagt Klaus Weber, Regionalgeschäftsführer der Malteser in Baden-Württemberg.

Zusätzlich verschärft sich die Situation, weil die Aufsteller der Container mit dem Leeren oft nicht hinterherkommen. Denn aufgrund der Pandemie haben Sortierbetriebe und Kleiderkammern geschlossen, die Spenden können daher nicht weiterverwertet werden und die Lagerkapazitäten sind begrenzt. Die Malteser bitten die Spender von Altkleidern deshalb, ihre aussortierten Kleidungsstücke vorübergehend zu Hause zwischenzulagern und erst später zu spenden. „Es ist auch wenig hilfreich, die Altkleidersäcke vor dem vollen Container abzulegen, denn wenn die Ware nass wird, ist sie für die Wiederverwendung unbrauchbar“, so Klaus Weber.


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