Schwerpunkte

Wendlingen

500 Teilnehmer beim Fasnetsumzug der Wendlinger Kindergärten

21.02.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Strahlende Gesichter wo man hinsah – für die jüngsten Wendlinger ist Fasnet der Wahnsinn. Die kleine Leila winkte ihrem Freund Dominik aufgeregt zu, der gerade mit der Mama über den Fußgängerüberweg der Kirchheimer Straße zum Sammelpunkt kam. Aus den Lautsprechern dröhnte der Ballermann-Hit „Mama Laudaaa“. Als Lautergeister kamen die Kinder aus dem Kindi Bismarckstraße. Sie waren nicht die einzigen übernatürlichen Wesen, denn die Kinder aus dem Kindergarten St. Georg hatten sich in Schlossgeister verwandelt. Als Zwerge waren die Kinder aus dem Kinderhaus der Gartenschule verkleidet und das Motto des Kinderhauses Kunterbunt lautete – nun ja, ganz einfach „Kunterbunt“. Doch was wäre die Fasnet in Wendlingen ohne die Nelau-Hexen und die Wen(U)boi? Auch sie mischten sich unter das bunte Völkchen. Schon am Vormittag hatten sich die beiden Narrengruppen in ihrem Häs in den Kindergärten vorgestellt. Das sollte den Kindern die Scheu oder gar Angst vor den Masken nehmen – eine gute Idee, fand eine Erzieherin vom Kinderhaus der Gartenschule. Indes, nicht bei allen Kindern hatte dieses Bemühen Erfolg. Die kleine Marie weinte bitterlich, sobald sich ihr eine der Nelau-Hexen näherte. Da war absolut nichts zu machen, so sehr sich die Hexe auch mühte. Um 15.36 Uhr setzte sich der Zug in Bewegung, in den sich auch viele erwachsene Indianer, Sheriffs und Minni-Mäuse einreihten. Von der Kirchheimer Straße bis zum Treffpunkt Stadtmitte marschierten die kleinen und großen Teilnehmer. Omis und Opis säumten die Gehsteige in der Unterboihinger Straße und machten etliche Fotos ihrer Lieben. Auf dem Marktplatz ging die Sause für die Kids dann weiter, bis die Hexen am Abend das Rathaus stürmten und für einige Tage das Regiment übernahmen. sg/Foto: Just

Wendlingen