Schwerpunkte

meldungen

Streuobstwiesenbörse

16.03.2021, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pm) Aktuell ist wieder einiges los in den Streuobstwiesen. Vielerorts wurden die Bäume geschnitten, einige auch nachgepflanzt. Eine Streuobstwiese zu besitzen bringt neben viel Freude auch Arbeit mit sich. Die Pflege der Bäume ist notwendig, um einen guten Ertrag an Obst zu erzielen und die Bäume lange zu erhalten. Zudem muss die Wiese gemäht und im Herbst das Obst aufgelesen werden. Das alles gehört dazu, wenn man sich an dem frischen Obst erfreuen möchte.

Doch leider ist immer wieder zu sehen, dass diese Arbeit vernachlässigt wird. Seit Jahrzehnten nehmen die Streuobstbestände in Baden-Württemberg immer weiter ab. Eine landesweite Streuobsterfassung zeigt auf, wie dramatisch der Rückgang tatsächlich ist. Gegenüber der letzten Erhebung aus dem Jahr 2009 sind die Streuobstbestände um 20 Prozent zurückgegangen. Während 2009 noch gut 9,3 Millionen Streuobstbäume erfasst wurden, sind es nach aktuellem Stand nur noch 7,1 Millionen.

Um den Bestand der Streuobstwiesen zu erhalten, ist eine regelmäßige Pflege und Nutzung notwendig. Der Verein Schwäbisches Streuobstparadies weist darauf hin, dass es zahlreiche Interessenten wie junge Familien gibt, die auf der Suche nach Streuobstwiesen zur Pacht oder zum Kauf sind.

Als kostenlose Vermittlungsplattform kann die Streuobstwiesenbörse dienen. Sie soll Verkäufer und Käufer oder Verpächter und Pächter zusammenbringen: https://www.streuobstparadies.de/Bewirtschaften/Streuobstwiesen-Boerse2

Tipps und Termine