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Mehr „Bienenstrom“

03.11.2021, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

MÜNSINGEN. Vor Kurzem übergab der Reutlinger Landrat Dr. Ulrich Fiedler im Biosphärenzentrum in Münsingen den Wireball an das Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Der Leiter der Geschäftsstelle, Achim Nagel, nahm den Wireball entgegen und gab im Zusammenhang mit dem Kooperationsprojekt „Bienenstrom“, das die Geschäftsstelle gemeinsam mit den Stadtwerken Nürtingen initiierte, ein Klimaversprechen ab. „Wireball“ ist ein fußballgroßer Drahtball, der an den durch Deutschland rollenden, menschengroßen Wireball angelehnt ist. Üblich ist, dass bei jeder Übergabe ein Klimaversprechen des Empfängers ausgesprochen wird. „Wir möchten gemeinsam mit den Stadtwerken Nürtingen im Biosphärengebiet weiter an einer Umsetzung von mehrjährigen Blühflächen für Biogasanlagen arbeiten“, versprach Nagel. Mit Bienenstrom unterstützen die Stromkunden mit zusätzlich einem Cent pro Kilowattstunde Strom sogenannte Blühpaten-Landwirte dabei, beispielsweise Maisanbauflächen für Biogasanlagen durch Blühflächen zu ergänzen. Die Landwirte erhalten einen Ausgleich für Ertragsminderungen. So entstehen nachhaltige Lebensräume für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten. Neben klimaneutral erzeugtem Strom und dem Beitrag zum Artenschutz entstehen positive Effekte für den Erosionsschutz und den Humusaufbau. pm

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