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Kenner will Luftfilter für alle

12.07.2021, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der SPD-Abgeordnete hält die Zuschüsse der Regierung für zu gering

KIRCHHEIM (pm). Nachdem die SPD-Landtagsfraktion bereits vor einem Jahr den Einbau von modernsten Luftfiltern oder Luftreinigungstechnik in allen Schulen gefordert hatte, haben nun Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Kultusministerin Theresa Schopper erklärt, dies tatsächlich auch in Baden-Württemberg machen zu wollen. Die SPD kritisiert allerdings, dass die vorgesehenen 60 Millionen Euro nicht ausreichen: „Die jetzt getroffene Entscheidung von Kretschmann kann nur ein erster Schritt sein. Viel zu lange hat sich die Landesregierung Zeit gelassen. Denn die Frage, wie es im neuen Schuljahr weitergeht, stellt sich nun schon seit Wochen und Monaten. Die Entscheidung kommt zu spät, um alle Klassenzimmer bis zum Beginn des neuen Schuljahres angemessen mit Luftfiltern auszustatten. Und 60 Millionen Euro reichen in einer Zeit, in der den Kommunen ohnehin das Geld fehlt, nicht aus. Wieder laufen wir Gefahr, dass Schüler in finanzschwächeren Kommunen benachteiligt werden“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch.

Sein Kirchheimer Fraktionskollege Andreas Kenner ergänzt: „Und genau das kann und darf nicht sein. Unsere Kinder und Jugendlichen können nicht dafür benachteiligt werden, dass ,ihre‘ Gemeinde steuerschwach ist. Bei den Luftfiltern in den Schulen darf es keine Zwei-Klassen-Gesellschaft geben.“ Zudem sei es schon eine gewisse Realsatire, dass die Landesregierung bislang die Wirkung von Luftfiltern bezweifelt hat, während in den Fraktionssitzungsräumen der Grünen und der CDU in Stuttgart die hocheffizienten Geräte der Firma Lufttechnik Keller aus Kenners Heimatstadt Kirchheim ständig im Einsatz sind.

Andreas Kenner abschließend: „Ich bin kein Lobbyist, aber dennoch schon etwas stolz darauf, dass in meinem Wahlkreis mit der Firma UVC Clean in Owen ein weiterer kompetenter Anbieter modernster Raumluftreinigungstechnik aktiv ist. Diese Firma habe ich letztes Jahr mit Andreas Stoch zusammen besichtigen dürfen.“

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