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Zwei Sirenen für Unterensingen

12.11.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Warnanlagen sollen auf dem Rathaus und dem Feuerwehrhaus stehen.

UNTERENSINGEN. Die älteren Unterensinger erinnern sich noch daran, wie samstags die Sirenen zum Probealarm heulten. Nun sollen sie zurückkommen. Der Unterensinger Gemeinderat fasste einen Grundsatzbeschluss über die Installation von Warnsirenen. Früher stand eine Sirene auf dem Rathaus und eine weitere auf einem inzwischen nicht mehr bestehenden Gebäude in der Braikestraße. Die Verwaltung schlägt vor, wieder das Rathaus und zusätzlich das Feuerwehrhaus in der Kelterstraße als Standorte zu nutzen. Sirenen auf Dächern kosten rund 14 000 Euro, Anlagen auf Masten kosten 20 000 Euro. Angesichts der jüngsten Katastrophen, bei denen eine Warnung über das Mobilfunknetz völlig versagt hat, erleben die Sirenen eine Renaissance und das Landesinnenministerium hat ein Sonderförderprogramm aufgelegt, bei dem es bis zu 10 850 Euro für Dachsirenen und 17 350 Euro für Sirenen auf Masten gibt. Unterensingen möchte einen Antrag stellen. Mit dem Architekten des Rathauses ist bereits besprochen, dass sich die Sirene mit dem Denkmalcharakter des Gebäudes verträgt. Bei zwei Gegenstimmen der Bürgervereinigung Unterensingen, für die noch nicht geklärt ist, ob die Bürger richtig auf die Signale reagieren, wurde der Beschluss gefasst. bg

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