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Zur Renten-Politik

23.02.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Immanuel Schaich, Reutlingen. Es ist Mode geworden, dass in regelmäßigen Abständen die Rentner und Beitragszahler (BZ) von unseren Rentenstrategen mit einer Art von Kesseltreiben gegen die Rentenversicherung (RV) verunsichert werden.

Dazu ist Folgendes festzustellen: 1. Die meisten Rentner haben ihren Rentenanspruch durch Zahlung von Beiträgen erworben. (Ausnahmen siehe Ziffer 4). Wer diese wohlverdienten Ansprüche in Frage stellt, handelt unverantwortlich und erzeugt Zukunftsängste, die zu weiterem Geburten-Rückgang führen.

2. Im Jahr 1976 bekam man für Beiträge von 100 000 Mark noch eine Monatsrente von 650 Mark, heute ergeben 100 000 Euro nur noch 450 Euro. Kürzung, zwar stufenweise, also 30 Prozent. Wo sind entsprechende Kürzungen bei Beamten? Der Beitragssatz betrug 1976 18 Prozent, heute 19,9 Prozent. Die Rentenversicherung wird also schlecht verwaltet. Bei einer Lebensversicherung oder einer berufsständischen Versorgungsanstalt bekäme man einiges mehr. So wurde die Rentenversicherung heruntergewirtschaftet.

3. Es kommt hinzu, dass Arbeiter und Angestellte durch eine Überbesteuerung in nicht geringem Umfang zur Finanzierung der Pensionslasten beitragen. Von Pensionslasten redet niemand. Sind Rentner Bürger dritter Klasse?


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