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Zur Allianzgebetswoche

13.01.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Eine gute Tradition: Seit rund 150 Jahren treffen sich auch in Württemberg immer zum Jahresbeginn vornehmlich evangelische Christen aus Kirche, Freikirchen und Gemeinschaften für eine Woche zum allabendlichen Gebet. Die erste evangelische Allianz auf württembergischem Boden formierte sich als „Verein zur Förderung der Liebe und Eintracht unter den Christen“ 1860 in Ludwigsburg. Seit Jahrzehnten gibt es die alljährliche Allianzgebetswoche auch in Nürtingen.

Pastor Johannes Hilliges Ev.-Freikirchliche Gemeinde

Damit „Liebe und Eintracht“ nicht zu sentimentalen Worthülsen verkommen, brauchen sie einen konkreten Ausdruck: Einer davon ist für uns Christen das gemeinsame Gebet. In unserer Kultur gehört Beten, wie überhaupt der Glaube, zu den sehr persönlichen, nahezu intimen Angelegenheiten eines Menschen. Das mag damit zusammenhängen, dass christliches Beten weniger eine Formsache ist; kein Ritual, das man gewohnheitsmäßig und ständig abrufbar abspulen kann. Es ist Gespräch und lebendige Begegnung mit Jesus Christus. Wie kein anderes Gespräch verlangt die Zwiesprache mit Gott Aufrichtigkeit, Wahrhaftigkeit und ungeteilte, liebende Aufmerksamkeit. Da wollen die Worte gut überlegt sein, ja, im besten Falle erübrigen sie sich und geben Raum für ein aufmerksames Lauschen.


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