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Zum Schutz der Schüler?

17.12.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Für das Handy-Verbot am MPG gibt es gute Gründe

Seit dem Schuljahr 2008/09 gibt es am Max-Planck-Gymnasium in Nürtingen ein Handy-Verbot, über das Paul Henzler und Christian Appl aus der Klasse 10b der Schule berichten:

„Diese Regelung wurde bei der Gesamtlehrerkonferenz des Max-Planck-Gymnasiums beschlossen und von Schulkonferenz und Elternbeirat gutgeheißen. Es ist den Schülern verboten, ihr Handy auf dem Schulgelände eingeschalten zu haben. Laut Schulleitung kam es im Schuljahr 2007/08 zu verschiedenen Vorkommnissen, bei denen die jüngeren Schüler gezwungen wurden, pornografische und gewaltverherrlichende Videos anzusehen. Diese Vorfälle waren der ausschlaggebende Punkt für das Einführen dieser Regel.

Das Handyverbot bestehe zum Schutze der Schüler vor sich selbst und vor anderen, meinte Ulrike Zimmermann, die Direktorin des MPG in einem Interview. Denn auch das Mitschneiden des Unterrichts oder die Veröffentlichung von Fotos und Videos ist strafbar, was manchen Schülern nicht bewusst ist.

Zudem halten die Handys die Schüler davon ab, sich in den Pausen miteinander zu unterhalten. Außerdem ist das Handy während des Unterrichts ein großer Störfaktor, da die Schüler unter den Tischen die ganze Zeit mit ihren Handys beschäftigt sind. Die Konzentration wird stark beeinträchtigt.


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