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Zehn Tage als Auszeit aus der Not

04.09.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jährlich werden im Kreis bis zu hundert Kinder vorübergehend in Obhut genommen

(la) Ist das Kindeswohl akut gefährdet, können Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren von Staats wegen vorläufig unter Schutz gestellt (im Verwaltungsdeutsch sagt man in Obhut genommen) werden. Bei 70 bis 100 Kindern und Jugendlichen im Landkreis Esslingen geschieht dies jährlich im Durchschnitt.

Das zeigt die jüngste Auswertung der Zahlen des Sozialen Dienstes und des Vereins Jugendhilfe, die während der vergangenen zehn Jahre erhoben wurden.

1996 wurde die Inobhutnahmepraxis im Landkreis zwischen den Trägern der Jugendhilfe neu geregelt. Einzig der Soziale Dienst ist demnach befugt, eine Inobhutnahme auszusprechen. Während der Zeit der Inobhutnahme (in der Regel sind dies bis zu zehn Tage) hat der Soziale Dienst die Aufsichtspflicht über die Minderjährigen.

Seit nunmehr zehn Jahren gibt es auch eine zentrale Inobhutnahmestelle im Landkreis, die vom Verein Jugendhilfe Esslingen betreut wird.

Vor allem Jugendliche in und aus familiären Krisensituationen werden in dieser speziellen Inobhutnahmegruppe mit drei Plätzen kurzfristig aufgenommen und über eine 24-Stunden-Betreuung durch Sozialpädagoginnen und -pädagogen in ihrer schwierigen Situation begleitet. Der Alltag einschließlich Schulbesuch soll dabei weitestgehend aufrechterhalten bleiben.


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