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Wohin mit dem Fremdwasser?

27.02.2014 00:00, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Unterensingen gibt eine Konzeption in Auftrag, um das Wendlinger Gruppenklärwerk zu entlasten

Was ist eigentlich Fremdwasser? Vor dieser Frage standen am Dienstag die Unterensinger Gemeinderäte, die entscheiden sollten, ob sie eine Fremdwasserkonzeption in Auftrag geben. Die Ingenieure Siegbert Spies und Michael Künscher vom Büro Infrateck erläuterten, was es damit auf sich hat.

UNTERENSINGEN. Fremdwasser, so die amtliche Definition, ist Wasser, das nicht durch häuslichen, gewerblichen, landwirtschaftlichen oder sonstigen Gebrauch verändert wurde, noch bei Niederschlägen von bebauten oder befestigten Flächen abgeleitet wurde. Kurz gesagt, Regen- oder Grundwasser, das auch ohne den Umweg über die Kläranlage zu nehmen, in die Flüsse fließen könnte.

Denn dieses Wasser strapaziert die Kapazitäten von Kanälen und Kläranlagen. Gelangt zu viel Wasser in die Kläranlage, läuft das überschüssige Wasser ungeklärt in den Vorfluter und in den Bach. Darum schreibt das Wasserhaushaltsgesetz den Gemeinden vor, das Fremdwasser zu minimieren. Dazu kommt, dass eine Gemeinde in Haftung genommen werden kann, wenn jemandem bei einem Starkregenereignis der Keller vollläuft.


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