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Wo bleiben unsere Rechte?

11.08.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ruth Baumann, NT-Neckarhausen. Zum Artikel Unterensingen protestiert gegen Mobilfunk-Antennen vom 29. Juli. Man gewinnt in unserem Land immer mehr den Eindruck, dass wirtschaftliche Interessen weit über den menschlichen Bedürfnissen des normalen Bürgers stehen. Wir stehen in der Pflicht, den Staat mit reichlich Steuern zu versorgen, haben aber keine Rechte mehr, wenn es um den Lebensraum für uns und unsere Kinder geht (siehe Messe- und Flughafen-Ausbau, digitales Fernsehen und Mobilfunk-UMTS-Aufrüstung). In Unterensingen soll mitten im Wohngebiet eine neue Sendeanlage aufgebaut werden, ähnlich dem geplanten Sendeturm in der Nachbarschaft der Nürtinger Gehörlosenschule.

Trotz einer steigenden Zahl von elektrosensiblen und allergisch reagierenden Personen und einem immer häufiger auftretenden Risiko an Krebs, insbesondere an Leukämie, zu erkranken, will man uns die Unbedenklichkeit solcher Einrichtungen verkaufen und propagiert ohne Rücksicht den scheinbaren Fortschritt der Technik. Was können wir außer demonstrieren tun? Die Ärzte vom Bamberger Appell haben eine Liste von Befindlichkeitsstörungen und Erkrankungen ihrer Patienten aus dem näheren Umfeld von DECT-Anlagen und Mobilfunksendern zusammengestellt. Vielleicht sollten wir anhand dieser Liste mit ärztlicher Unterstützung vor und nach der Errichtung einer neuen Anlage Gesundheitschecks initiieren und uns so aktiv am Freilandversuch beteiligen. Schmerzensgeld- und Schadenersatzforderungen könnten so auf eine rechtlich anerkannte Grundlage gestellt werden.


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