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Was tun gegen das Hochwasser? Neuffener Gemeinderat ließ sich zeigen, wie der Ort vor Wassermassen geschützt werden kann

20.12.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NEUFFEN (js). Bereits vor der Sommerpause hatte der Neuffener Gemeinderat als Folge des verheerenden Hochwassers Anfang Juni den Auftrag erteilt, die betroffenen Gebiete zu untersuchen und Lösungsansätze für den Hochwasserschutz zu entwickeln. Die beauftragten Ingenieure Andreas Nussbaum und Karl Blankenhorn von den gleichnamigen Büros stellten dem Ratsgremium in der letzten Sitzung des Jahres die Ergebnisse ihrer Untersuchungen vor.

Das Hauptaugenmerk wurde auf die Überflutungsbereiche im Gaisweg und in der Reutlinger Straße sowie auf die Wiesenstraße in Kappishäusern gelegt. Im Einzugsgebiet des Spadelsbergbaches, der für Überschwemmungen im Uracher Weg gesorgt hatte, konnte die Stadt bereits eine erste Hochwasserschutzmaßnahme durchführen. Ein parallel zur Hebelstraße führender Wassergraben wurde deutlich aufgeweitet und wird künftig entsprechend mehr Wasser aufnehmen können.

Die beiden Fachleute unterbreiteten dem Gremium ein ganzes Bündel an Lösungsansätzen für den Hochwasserschutz im Einzugsgebiet des Gaiswegs. Grundsätzliche Zielsetzung sei, die Niederschläge vom Gaisweg abzukoppeln und über Wiesen zum Dentelbach abzuleiten. Dies setzte allerdings umfangreiche Rückhaltemaßnahmen zur Pufferung des Regenwassers am Dentelbach voraus, da jener bereits heute an seiner Belastungsgrenze angelangt sei. Dafür müssten auch unkonventionelle Überlegungen angestellt werden.


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