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Vorgaben für Bildungspläne gefordert

28.09.2012 00:00, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Schulpolitik des Landes erfordert komplexe Koordinierung – Landrat will Schulamt zurück

Die Freien Wähler im Kreistag erneuerten ihren Antrag auf Erstellung eines Kreisbildungsplans. Weil derzeit aber auf Landesebene regionale Bildungspläne in der Diskussion sind, rät die Kreisverwaltung abzuwarten. Dem stimmte der Kultur- und Schulausschuss gestern einhellig zu.

Bereits 2009 hatten die Freien Wähler den Antrag gestellt und seither jedes Jahr modifiziert, weil sich die Vorzeichen für die Schulpolitik laufend änderten. Landrat Heinz Eininger will sich denn auch nicht der Koordination von Bildungsangeboten im Kreis verschließen. In Fragen der Inklusion und nicht zuletzt mit Blick auf die Entwicklung der beruflichen Schulen habe der Kreis ein ureigenstes Interesse. Im Moment werde jedoch auf Landesebene noch kontrovers über Zuständigkeiten diskutiert.

„Wir stellen uns Planungen, wollen dann aber auch Steuerungsinstrumente bekommen“, so Eininger. Für den Landrat heißt das, wieder die Zuständigkeit für das Staatliche Schulamt zu bekommen, wie nach der Verwaltungsreform geschehen, bis das Land nach zwei Jahren die Schulämter wieder unter eigene Fittiche nahm. Ansonsten, so Eininger, habe alles, was der Kreis plane, lediglich empfehlenden Charakter.


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