Schwerpunkte

Region

Volkstrauertag in Altdorf: Es bedarf weiterhin stillen Gedenkens

17.11.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In Altdorf wurde der Volkstrauertag begangen. Es gab eine Kranzniederlegung am Ehrenmal.

ALTDORF. Am Volkstrauertag fand auf dem Friedhof in der Aussegnungshalle pandemiegerecht unter Mitwirkung des Sängerbundes Altdorf unter Leitung von Gunter Rall, des evangelischen Jugendwerkes und Pfarrerin Schaich die diesjährige Gedenkfeier statt.

Bürgermeister Joachim Kälberer machte zu Beginn seiner diesjährigen Ansprache deutlich, dass es auch 76 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges weiterhin eines Tages des stillen Gedenkens an alle Opfer von Krieg und Gewalt sowie Terror bedarf. Dieser Moment des Innehaltens ist weiterhin erforderlich, sodass das Geschehene nicht verdrängt wird. In seinen weiteren Ausführungen wies er auf die menschlichen Schicksale, die aufgrund von kriegerischen Auseinandersetzungen und Gewaltherrschaft zu beklagen sind, hin und dies geschehe auch leider noch in heutiger Zeit weltweit. Leider hat die Menschheit aus diesen schrecklichen Erfahrungen nicht ausreichend genug gelernt. Hass und Ausgrenzung gegenüber Menschen, die einen anderen Glauben oder eine andere Hautfarbe haben, die einer anderer Ethnie angehören, nehmen dieser Tage wieder zu. Dies wurde auch in jüngsten Demonstrationen, teilweise auch unter dem Deckmäntelchen der Meinungsfreiheit und der Corona-Krise missbraucht.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel lesen
  • Mit PayPal bezahlen

1,20 €

einmalig

10-Tage-Angebot

  • 10 Tage alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch
  • Mit PayPal bezahlen

5,00 €

einmalig

Digitalabo

Jetzt neu - mit PayPal bezahlen!

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • jederzeit kündbar

22,50 €

pro Monat


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 43% des Artikels.

Es fehlen 57%



Region

Jobs in der Region

In Zusammenarbeit mit