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Kampf mit Messern in Neckartenzlingen - Versuchter Totschlag oder Notwehr?

07.10.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Zwei Männer kämpften in Neckartenzlingen mit Messern gegeneinander. Beide wurden verletzt. Einer wird nun wegen versuchten Totschlags angeklagt.

NECKARTENZLINGEN/STUTTGART. Zwei Männer verletzten sich in der Küche einer Neckartenzlinger Flüchtlingsunterkunft gegenseitig mit Brotmessern. Jetzt sitzt einer von ihnen, ein 24-Jähriger, auf der Anklagebank des Stuttgarter Landgerichts. Der Vorwurf: versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung. Sein Kontrahent indessen tritt als Zeuge gegen ihn auf.

Wer von den beiden Männern sagt die Wahrheit? Der Angeklagte oder der Zeuge? Im Strafprozess vor der Schwurgerichtskammer des Stuttgarter Landgerichts geht es darum, ob Notwehr geltend gemacht werden kann. Nach den Ermittlungen der Stuttgarter Staatsanwaltschaft und der jetzt vor Gericht vorgetragenen Anklageschrift soll der 24-Jährige, der seit sechs Jahren in Deutschland lebt, am Abend des 6. Mai dieses Jahres in der Küche der Unterkunft in der Metzinger Straße in Neckartenzlingen ohne Grund auf den 31-Jährigen eingestochen haben, dessen Tod billigend in Kauf nehmend. Zwei Stiche mit einem Brotmesser, so der Staatsanwalt, hätten das Opfer an der Schulter, der Brust und dem Thorax verletzt, ehe Mitbewohner der Unterkunft die beiden Kontrahenten getrennt hatten.


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