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Unter Palmen

31.03.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nun haben wir also wieder einen Präsidenten. Die Freude ist groß, manches Hosianna wurde angestimmt. Wenn das mal gut geht. Wer gestern noch umjubelt wurde, kann morgen ganz tief stürzen. Weil die Erwartungen zu hoch waren. Weil falsche Vorstellungen in die Person projiziert wurden. Weil Öffentlichkeit und Medien den gerade noch Gefeierten fallen lassen und vor sich hertreiben. Dieses Schicksal hat schon viele ereilt. Man denke an den als Messias begrüßten und mit Vorschuss-Nobelpreis-Lorbeeren ausgestatteten Präsidenten Obama. Man rufe sich manche mit goldenen Palmen ausgezeichneten Stars in Erinnerung, den King of Pop und die Queen of Soul. Hoch Aufgestiegene und gerade deswegen tief Gefallene.

Die Geschichte wiederholt sich. Jesus von Nazareth ist da keine Ausnahme. Empfangen mit Palmen und Jubelrufen in Jerusalem, soll er in der Stadt seines Vorfahren David das Königreich wieder errichten. Er soll die Würde des Volkes wieder herstellen und die römischen Besatzer aus dem Land jagen. Hat er selbst zu solch unrealistischen Erwartungen Anlass gegeben? Oder wurde er davon schlicht überrollt?


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