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„Unter Bedenken zugestimmt“

14.05.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

CDU-MdB Hennrich zur Abstimmung über die Griechenlandhilfe

(pm) Zur Entscheidung des Deutschen Bundestages, Griechenland in einem Zeitraum von drei Jahren über 22 Milliarden Euro Kredite zur Verfügung zu stellen, erklärt der Nürtinger CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Hennrich: „Unter Zurückstellung größter Bedenken habe ich bei der Abstimmung der Griechenlandhilfe zugestimmt. Es war – zusammen mit dem Afghanistaneinsatz – die schwierigste Entscheidung meiner nunmehr achtjährigen parlamentarischen Tätigkeit.“

Die Krise in Griechenland sei selbstverschuldet, so Hennrich in einer Pressemitteilung: „Ich habe auch große Zweifel, ob angesichts der Unruhen in Athen die angekündigten Strukturmaßnahmen umgesetzt werden können. Für mich ist zudem unbefriedigend, dass sich die Gläubiger unangemessen gering an der Lösung des Problems beteiligen.“ Seines Erachtens führe mittelfristig an einer Umschuldung, an der sich die Gläubiger beteiligen, kein Weg vorbei: „Verweigern wir uns jedoch der Griechenland-Hilfe, haben am Ende die Spekulanten, die auf einen Zusammenbruch des Landes hoffen und darauf gewettet haben, gewonnen. Dieses Geld würde für neue Spekulationen eingesetzt werden.“ Dann seien mittelfristig auch Staaten wie Portugal, Spanien und Italien gefährdet. „Es geht also nicht alleine um Griechenland, sondern um den gesamten Wirtschaftsraum der Europäischen Union“, so Hennrich.


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