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Suchthilfe im Kreis wird neu strukturiert

19.12.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Zukünftig kommen Beratung und Suchtprävention aus einer Hand

(pm) Als eine Antwort auf das veränderte gesellschaftliche Konsum- und Suchtverhalten musste sich die ambulante Suchthilfe in den vergangenen Jahren stetig weiterentwickeln., heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes Esslingen. Menschen, die in den Suchtberatungsstellen mit Suchtproblemen ankommen, konsumieren heute häufig mehr als nur ein Suchtmittel.

Oft seien das Alkohol, Nikotin, Cannabis und andere Drogen. Manchmal komme exzessives Glücksspiel an Automaten oder suchtartiger Medienkonsum mit stundenlangem Surfen oder Chatten im Internet dazu. Vielfach würden bereits in jungen Jahren illegal Drogen konsumiert, die Lösung aus der Illegalität gelinge nicht und dann sei oft der Umstieg auf einen riskanten Alkoholkonsum naheliegend.

Beim Glücksspiel um Geld spielten oft zusätzlich andere Suchtmittel wie Alkohol und Cannabis eine Rolle. Unterschiedliche Beratungsstellen nach Suchtmitteln getrennt seien aus diesem Grund in der ambulanten Suchthilfe heute nicht mehr zeitgemäß.

Um eine optimale, bedarfsgerechte Versorgung im Landkreis aufzustellen, hat die Landkreisverwaltung die Suchthilfe neuorganisiert.

Zielsetzung sei eine Bündelung der fachlichen Kompetenzen gewesen, um eine moderne, den wissenschaftlichen Erkenntnissen Rechnung tragende Suchthilfe und Suchtprävention auf hohem fachlichen Niveau nachhaltig zu etablieren.


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