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Steuer für Radfahrer?

27.07.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kuno Giesel, Nürtingen. Zum Leserbrief vom 15. Juli. Bei all dem Hin und Her zwischen Auto- und Radfahrer sollte nicht vergessen werden, dass nicht nur die Straßen, sondern auch die Radwege von Kfz- und Mineralölsteuer finanziert werden. Die Investition von 30:1 sollte man auch im Verhältnis zu dem, was die Betroffenen durch Steuern einzahlen, betrachten.

Auch sollte man nicht vergessen, wie viel Menschen am Bau von Autos beteiligt sind nicht nur direkt in den Werken, sondern auch in den Zulieferbetrieben wie Bosch, Recaro oder auch Betriebe wie zum Beispiel die Firma Heller. Weniger Autos? Für die Umwelt schön, keine Frage. Aber damit verbunden wäre auch weniger Umsatz, weniger Steuereinnahmen, weniger Arbeit, noch mehr Arbeitslose. Momentan nicht auszudenken. Besonders Rennradfahrer sieht man immer wieder neben Radwegen auf der Straße fahren. Wozu dann mehr Radwege bauen? Mit welchem Recht verhalten sich diese Radfahrer derart rücksichtslos? Und eineinhalb Meter Abstand beim Überholen? Bei Gegenverkehr nicht möglich! Es ist nicht verwunderlich, dass bei einigen Autofahrern dadurch eine Abneigung zu (leider allen) Radfahrern entsteht. Es ist auch nicht nachvollziehbar, weshalb die Polizei hier wenig unternimmt, zumal viele Rennräder nicht die Anforderungen an die Straßenverkehrsordnung erfüllen.


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