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Skudelny: Kein Grund zur Panik

24.01.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bei Dioxin in Lebensmitteln kommt es auf die Menge an

(pm) Die Dioxin-Werte in Eiern liegen weit unter denen, die für den Menschen gefährlich werden können, sagt Judith Skudelny, FDP-Bundestagsabgeordnete aus Leinfelden-Echterdingen, und warnt deshalb vor unbegründeter Panik. Dies bestätigten auch die Aussagen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR).

„Dioxin ist gesundheitsgefährdend“, so Skudelny. „Aber bei der ganzen Sache ist es wichtig, die Relationen nicht aus den Augen zu verlieren“. Die Aufnahme kleiner Dioxin-Mengen über die Nahrung sei laut BfR wegen der allgemeinen Verbreitung von Dioxin-Verbindungen in der Umwelt unvermeidbar. Es komme dabei auf die Gesamtmenge an. „Natürlich sollte man keinen Laster voller Eier essen“, so Skudelny, „aber ein normaler Verzehr von Eiern ist bezüglich der erhöhten Dioxin-Belastung unschädlich“. Etwas anderes gelte für schwangere und stillende Frauen. Hier werde vor einem Verzehr wegen eines möglicherweise erhöhten Allergierisikos gewarnt.

„Bei Bioprodukten liegt die gemessene Dioxinbelastung oftmals höher als bei konventionellen Produkten, weil die Tiere in der Natur Dioxin aus der Nahrung und der Luft aufnehmen“, erklärt Skudelny. „Ändert man jedoch etwas an der ursächlichen Freilandhaltung, so gehen Vorteile der Bioprodukte verloren. Was die Lebensmittelsicherheit angeht, ist der Ruf nach mehr Bioprodukten daher nicht unbedenklich“, so Skudelny.


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