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Postsenioren an der Mosel

23.09.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN (dh). Trotz Corona-Pandemie unternahm die Postseniorengruppe Nürtingen wieder einen Mehrtagesausflug. Für Dieter Häußler, der sieben Jahre die Ausflüge organisierte, war es der letzte unter seiner Regie. Reiseziel war das Moselstädtchen Beilstein. Der Ort mit seinen rund 140 Einwohnern trägt den Zusatz „Dornröschen der Mosel“.

Am nächsten Tag fuhr die 30-köpfige Reisegruppe in die Kreisstadt Cochem. Der Ort wurde zu Fuß oder mit dem Mosel-Wein-Express erkundet. Am Nachmittag war Weinprobe im Weingut Haxel.

Mit einem örtlichen Reiseleiter ging es durch den Hunsrück, an Koblenz vorbei nach Rüdesheim. Von dort unternahm die Gruppe eine rund zweistündige Schifffahrt auf dem Rhein. Durch das obere Mittelrheintal (Kulturerbe der Unesco) wurde St. Goar erreicht. Koblenz und das Deutsche Eck waren weitere Stationen.

Ein weiterer Tagesausflug führte in die Osteifel zum Kloster Maria Laach, einer Benediktinerabtei am gleichnamigen See. Durch die Eifel ging es dann am Nürburgring vorbei durch das Rotweingebiet Ahrtal zum Städtchen Ahrweiler. Hier beeindruckten die vollständig erhaltene Stadtmauer mit ihren vier Toren sowie die vielen Fachwerkhäuser.

Mit dem Bus erreichte die Gruppe tags drauf Bernkastel-Kues. Bei einem Rundgang durch die Gassen dieses Ortes schienen die verflossenen Jahrhunderte wieder lebendig zu werden. Besondere Bauwerke sind der St.-Michael-Brunnen, das Renaissance-Rathaus und die St.-Michaels-Kirche.

Auf der Heimreise wurde Limburg an der Lahn besucht. Sehenswert ist hier besonders der Dom, der auf einer Anhöhe weithin sichtbar ist.

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